Freitag, 28. Oktober 2011

Revolution Offline

Anbei ein Link zur Twitter- bzw. Facebook-Revolution. Die interessante Komponente dabei ist der Punkt, dass die Meinungsäußerung die Demonstranten sogar gefährden kann. Ich würde Euch des Weiteren empfehlen, sich die Bloggerszene in China mal anzuschauen bzw. die technischen Hürden seitens der Regierung bzw. die Maßnahmen zur Umgehung und die Strafen für Regimekritiker.

Link: Twitter-/Facebook-Revolution: http://www.zeit.de/2011/06/Internet/seite-1

Kommentare:

  1. Einen weiteren interessanten Aspekt dieses Artikels ist der Hinweis, dass trotz des "Abstellens" des Internets und des Mobilfunknetztes durch die ägyptische Regierung weiterhin eine gut organisierte Protestbewegung existierte. Die Technik sei dementsprechend nicht entscheidend für die gelungene Revolution.

    Doch wer nutzt auf der arabischen Halbinsel das Internet?
    Dima Tarhini fand in ihrem Artikel "Inside The Arab Bloggers' Mind: Europe, Democracy and Religion" (2011) heraus, dass wie erwartet, die meisten Nutzer von Sozialen Netzwerken der arabischen Welt junge Männer sind. In Ägypten und Tunesien zeigt sich ein anderes Bild: Hier sind fast die Hälfte der politischen Blogger weiblich!
    Das zeigt, dass der westliche Stereotyp der arabischen Frau, die weder politisch noch technologisch interessiert ist, absolut nicht der Wahrheit entspricht.

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  2. Im Bezug auf deinen zweiten Absatz, soziale Netzwerke zu benutzen hat doch eigentlich nicht automatisch mit politischer Meinungsäußerung zu tun. Könnte man diesen Artikel so deuten, dass die Frauen eine höhere Affinität zur politischen Meinungsäußerung haben als Männer? Im Bezug auf das Internet mag dies ja Stimmen, nur im "real life" wohl nicht?! Wahrscheinlich sind die Frauen deshalb mehr im Internet aktiv, weil sie aus der real Politik verdrängt bzw nicht beachtet sind?!

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