Mittwoch, 11. Juli 2018

Die gefährliche Seite des Chattens – Virtueller Missbrauch im Internet

Kommunikation über das Internet ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken, nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die jüngere Generation. Die Diskussion, dass Eltern nicht mitbekommen, was Kinder an ihrem Smartphone und Laptop machen, ist immer wieder ein Thema. Auf welchen Seiten wird gesurft oder mit wem wird gechattet?

Genau das nutzen Kinderschänder aus. Täglich werden Kinder und Jugendliche über Chat-Räume sexuell missbraucht. Pädophile registrieren sich in offenen Chats, um gezielt Kontakt zu Kindern zu suchen. Sie geben sich häufig selbst als Kind aus, um das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen. Manche wollen sich nur unterhalten, viele haben aber auch andere Absichten. Der Austausch anzüglicher Fotos ist nur eine der Forderungen, die teilweise mit Drohungen verbunden werden. Ein Problem, welchem nur stichprobenartig von Experten nachgegangen werden kann. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Eltern versuchen, ihre Kinder zu schützen. Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu schützen?
  • Das Internet nicht verbieten, aber über die Gefahren beim Chatten aufklären.
  • Den Kindern und Jugendlichen erklären, dass sie private Adressen und Daten im Internet nicht preisgeben dürfen.
  • Täter anzeigen und den Chat-Provider über Belästigungen informieren.
Nicht nur Eltern können helfen. Auch die Schule kann das Thema im Unterricht behandeln und die Schülerinnen und Schüler aufklären. Zudem gibt es Internetseiten, die sich für den Schutz von Kindern im Netz einsetzen, z.B. www.jugendschutz.net

Report Mainz berichtet ebenfalls über das Thema. Die Reportage zeigt, wie Pädophile ungehindert Internetdienste nutzen:

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