Vor wenigen Tagen (29. März 2024) hat Deutschlandfunk Nova einen äußerst hörenswerten Vortrag des Kommunikationswissenschaftlers Marc Ziegele veröffentlicht, in dem gut strukturiert und wohltuend unaufgeregt empirisch gewonnene Erkenntnisse zu Inzivilität im Internet präsentiert werden. Der Vortrag mit dem Titel "Verbreitung, Ursachen und Folgen von Inzivilität in politischen Online-Diskussionen" wurde am 11. Januar 2024 im Rahmen der Vortragsreihe "Colloqium Fundamentale" am Karlsruher Institut für Technologie aufgezeichnet.
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Samstag, 6. April 2024
Donnerstag, 16. Juli 2020
Hasskommentare im Internet: Ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine wirksame Antwort?
Schaut man sich das Video an, veröffentlicht im Oktober 2019 und damit knapp zwei Jahre nachdem das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) der großen Koalition in Kraft trat, neigt man dazu, die aufgeworfene Frage nach der Wirksamkeit des NetzDG vorschnell mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Das Gesetz kann keine wirksame Antwort sein, wenn nach wie vor solche Kommentare im Netz verbreitet werden.
Dieser Beitrag liefert einen genaueren Blick. Im ersten Teil wird die aktuelle Situation geschildert: Wie veränderte sich der Hass durch das Web 2.0? Wie lassen sich Hasskommentare überhaupt definieren? Wer sind die Personen, die solche Kommentare verfassen, und welche Motive treiben sie dazu an? Ausgehend davon wird im zweiten Teil der Blick auf den Umgang mit Hasskommentaren gerichtet: Was genau besagt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz? Welche Ziele verfolgt es und welche Anforderungen stellt es? In einer abschließenden Analyse werden die Transparenzberichte der Unternehmen Twitter, Facebook und Youtube von Januar 2018 bis Dezember 2019 verglichen und die Fragestellung nach der Wirkung des NetzDG differenziert beantwortet.
Donnerstag, 19. Juli 2018
#NoHateNoFake | Videoblogs von Jugendlichen gegen Hate Speech und Fake News im Netz
Wie wollen wir im Netz miteinander umgehen? Welche Gefahren stecken hinter Fake News und Hate Speech? Wem wollen wir im Netz vertrauen? Wie wollen wir das Netz gestalten? Und welche Spielregeln sollen dafür gelten?
#NoHateNoFake | Videoblogs von Jugendlichen gegen Hate Speech und Fake News im Netz ist ein im Schuljahr 2017/2018 durchgeführtes Klassenprojekt zum Thema „Was tun gegen Hetze und Manipulation in Sozialen Medien?“ All die oben genannten Fragestellungen thematisiert das Projekt, damit Schülerinnen und Schüler fit gemacht werden im Umgang mit Hate Speech und Fake News im Internet.
Das Projekt richtet sich an Schüler*innen der Klassenstufen 8 bis 10. Insgesamt nahmen fünf Schulen aus Sachsen mit je einer Klasse teil. Die Projekt-Webseite bündelt zum einen die Ergebnisse der durchgeführten fünf Projekte, zum anderen stehen für Lehrkräfte alle Materialien des Projekts in digitaler Form kostenfrei zur Verfügung, um es selbst mit einer eigenen Schulklasse umzusetzen. Die Materialien sind dabei so umfangreich und qualitativ hochwertig, dass das Projekt ohne übermäßigen Eigenaufwand selbstständig durchgeführt werden kann.
Das Projekt erstreckt sich über drei Tage. In kleinen Gruppen beleuchten die Jugendlichen je einen Themenaspekt und produzieren dazu selbst Clips für einen eigenen Online-Videoblog der Klasse. Die Videoblogs werden auf der Projektwebseite gebündelt.
#NoHateNoFake wurde inhaltlich von klangumfang - Büro für Medien und Kultur konzipiert. Projektträger ist das WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V..
#NoHateNoFake | Videoblogs von Jugendlichen gegen Hate Speech und Fake News im Netz ist ein im Schuljahr 2017/2018 durchgeführtes Klassenprojekt zum Thema „Was tun gegen Hetze und Manipulation in Sozialen Medien?“ All die oben genannten Fragestellungen thematisiert das Projekt, damit Schülerinnen und Schüler fit gemacht werden im Umgang mit Hate Speech und Fake News im Internet.
Das Projekt richtet sich an Schüler*innen der Klassenstufen 8 bis 10. Insgesamt nahmen fünf Schulen aus Sachsen mit je einer Klasse teil. Die Projekt-Webseite bündelt zum einen die Ergebnisse der durchgeführten fünf Projekte, zum anderen stehen für Lehrkräfte alle Materialien des Projekts in digitaler Form kostenfrei zur Verfügung, um es selbst mit einer eigenen Schulklasse umzusetzen. Die Materialien sind dabei so umfangreich und qualitativ hochwertig, dass das Projekt ohne übermäßigen Eigenaufwand selbstständig durchgeführt werden kann.
Das Projekt erstreckt sich über drei Tage. In kleinen Gruppen beleuchten die Jugendlichen je einen Themenaspekt und produzieren dazu selbst Clips für einen eigenen Online-Videoblog der Klasse. Die Videoblogs werden auf der Projektwebseite gebündelt.
#NoHateNoFake wurde inhaltlich von klangumfang - Büro für Medien und Kultur konzipiert. Projektträger ist das WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V..
Mittwoch, 2. Mai 2018
Sehenswerter Dokumentarfilm zum Thema Hass im Netz
Vergangene Woche hat das ZDF eine interessante Dokumentation ausgestrahlt: "Lösch Dich! So organisiert ist der Hate im Netz". Aus der Selbstbeschreibung:
Die Doku verfolgt ein Team, das undercover als Trolle und Hater im Netz unterwegs war und berichtet von gesteuerten Shitstorms, Mobbingattacken, Wahlmanipulationen. In der Doku sprechen sie mit Trollen, Nazis und Hatern, sind verdeckt in Trollnetzwerken unterwegs. Für die Dokumentation (...) hat sich ein Team um den YouTuber Rayk Anders und den Journalisten Patrick Stegemann ein Jahr in die Welt von Hatern, Trollen und Nazis begeben. Sie wollen herausfinden, ob die Wellen an Hasskommentaren abgesprochen und organisiert sind. Dabei geraten sie mitten hinein in den Meme-War, wie die rechten Trolle ihren Kampf um Aufmerksamkeit häufig nennen. Die rund 40-minütige Doku zeigt die Gruppe aus Journalisten, Programmierern und Internetaktivisten, berichtet von ihren Rechercheerfolgen- und niederlagen und zeigt ihr offline-Aufeinandertreffen mit Hatern.
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Mittwoch, 28. Juni 2017
Hatespeech - Einblick in das Phänomen und wie politische Bildung darauf reagieren kann
„Stammtischparolen“ erreichen durch das Web 2.0 eine neue Dimension. Nirgendwo lassen sich fragwürdige Informationen, abwertende Gerüchte und Scheinwahrheiten schneller und mit so großer Reichweite verbreiten wie in sozialen Netzwerken. Die Glaubwürdigkeit dieser Nachrichten scheint hoch, auch wenn die ursprüngliche Quelle schwer nachvollziehbar ist - die Flut an Informationen kann gezielte Stimmungsmache und Meinungsmanipulation sein -, jedoch wird sie von Freund*innen, Bekannten und Familienmitgliedern geteilt.
Digitale Hatespeech in Form von Shitstorms, beleidigenden Kommentaren oder Fake News begegnet Internetnutzer*innen täglich. Gerade internetaffine Jugendliche sind somit ständig mit Hatespeech konfrontiert, ihnen fehlt jedoch im Umgang damit eine sichere Handlungsfähigkeit. Vielmehr reichen ihre Reaktionen - seien sie nun Teil der angegriffenen Gruppe oder nicht - von einem unguten Gefühl der Ohnmacht über ein Ausblenden der abwertenden Inhalte bis hin zu Resignation oder sogar zur Annahme, die teils durch Social Bots generierten und in Filterblasen verdichteten, immer wiederkehrenden Behauptungen entsprächen der Wahrheit.
Hatespeech – was ist darunter zu verstehen?
Hatespeech, zu deutsch Hassrede, ist Ausdruck von Rücksichtlosigkeit, Intoleranz und Brutalität sozialer Umgangsformen und Sprache, die an analogen Stammtischen und online in sozialen Medien zunehmen. Kennzeichen von Hatespeech ist das Schaffen eines zu verteidigenden „Wir“ durch die Konstruktion und Abwertung eines fremden bedrohlichen „Ihr“. Dieses Herabsetzen von „den Anderen“ geht einher mit gesellschaftlichen Differenzierungs- und Zugehörigkeitsprozessen, die rassistische Abwehrhaltungen zur Folge haben.
Getarnt wird Hatespeech oft durch den Vorwand der freien Meinungsäußerung à la „Man wird ja noch sagen dürfen, dass…“; sie ist jedoch als Diskriminierung und Tatbestand der Volksverhetzung zu verstehen, der erfüllt ist, sobald eine Person „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ (StGB, §130(1)).
Das Ministerkomitee des Europarates hat bereits vor 20 Jahren, nämlich 1997, eine Empfehlung R (97) 20 über Hatespeech erlassen und dabei Hatespeech wie folgt definiert: „Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt“ (human rights.ch, 2017).
Digitale Hatespeech in Form von Shitstorms, beleidigenden Kommentaren oder Fake News begegnet Internetnutzer*innen täglich. Gerade internetaffine Jugendliche sind somit ständig mit Hatespeech konfrontiert, ihnen fehlt jedoch im Umgang damit eine sichere Handlungsfähigkeit. Vielmehr reichen ihre Reaktionen - seien sie nun Teil der angegriffenen Gruppe oder nicht - von einem unguten Gefühl der Ohnmacht über ein Ausblenden der abwertenden Inhalte bis hin zu Resignation oder sogar zur Annahme, die teils durch Social Bots generierten und in Filterblasen verdichteten, immer wiederkehrenden Behauptungen entsprächen der Wahrheit.
Hatespeech – was ist darunter zu verstehen?
Hatespeech, zu deutsch Hassrede, ist Ausdruck von Rücksichtlosigkeit, Intoleranz und Brutalität sozialer Umgangsformen und Sprache, die an analogen Stammtischen und online in sozialen Medien zunehmen. Kennzeichen von Hatespeech ist das Schaffen eines zu verteidigenden „Wir“ durch die Konstruktion und Abwertung eines fremden bedrohlichen „Ihr“. Dieses Herabsetzen von „den Anderen“ geht einher mit gesellschaftlichen Differenzierungs- und Zugehörigkeitsprozessen, die rassistische Abwehrhaltungen zur Folge haben.
Getarnt wird Hatespeech oft durch den Vorwand der freien Meinungsäußerung à la „Man wird ja noch sagen dürfen, dass…“; sie ist jedoch als Diskriminierung und Tatbestand der Volksverhetzung zu verstehen, der erfüllt ist, sobald eine Person „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ (StGB, §130(1)).
Das Ministerkomitee des Europarates hat bereits vor 20 Jahren, nämlich 1997, eine Empfehlung R (97) 20 über Hatespeech erlassen und dabei Hatespeech wie folgt definiert: „Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt“ (human rights.ch, 2017).
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Sonntag, 6. November 2016
Hate Speech
Die deutsche Debatte um hate speech im Internet lässt sich recht gut anhand der Beiträge von Eike Kühl auf Zeit Online nachvollziehen (in chronologischer Reihenfolge):
- Facebook: Melden, anzeigen, anprangern - Pöbelnde und rassistische Kommentare auf Facebook nehmen zu. Nicht nur die Betreiber und Behörden sind in der Pflicht: Auch die Nutzer können dagegen vorgehen (Eike Kühl, 28.08.2015, Link)
- Hasskommentare: Weniger Toleranz? Ja bitte. Lange hat sich Facebook bei Hasskommentaren gegenüber Flüchtlingen zurückgehalten. Nun will das soziale Netzwerk Drohungen ernster nehmen. Schöne PR – aber auch wirksam? (Eike Kühl, 25.11.2015, Link)
- Hasskommentare: It's Free Speech, Stupid! Auf dem SXSW-Festival in Texas geht es um die Frage, wie wir mit Hass und Belästigung im Netz umgehen wollen. So mancher Amerikaner fürchtet dabei die Ideen aus Europa (Eike Kühl, 13.03.2016, Link)
- Hasskommentare: Zuckerbrote gegen Hass im Netz - Microsoft, YouTube, Facebook und Twitter wollen entschlossener gegen Hetze vorgehen. Dazu haben sie mit der EU-Kommission einen wachsweichen Verhaltenskodex erarbeitet (Eike Kühl, 01.06.2016, Link)
- Imzy: Hereinspaziert, liebe Menschen - Mobbing, Hatespeech und Rassismus gehören leider auf vielen Onlineplattformen zum Alltag. Das Netzwerk Imzy möchte das ändern und ein freundliches Miteinander feiern (Eike Kühl, 03.11.2016, Link)
Donnerstag, 30. Juni 2016
Gefahren im Netz
Gefahren im Netz gibt es viele - Abofalle, Abzocke, Verletzung der Urheberrechte etc. Es existieren jedoch noch ganz andere Gefahren, die Cybermobbing fördern und unser Rechtssystem auf eine echte Probe stellen.
Facebook und Co. - ein Klick und schon ist der Post öffentlich und kann gleich von tausenden Usern gelesen und geteilt werden. So verbreiten sich Nachrichten rasend schnell, doch das ist nicht immer ein Segen. Besonders Communities wie Facebook sind noch optimierbar, wenn es um die Entfernung unangemessener Inhalte geht.
Das Internet bietet die Möglichkeit sich Anderen schnell mitzuteilen und seine Meinung offen kundzutun. Dass diese Meinungsfreiheit auch Grenzen hat, ist vielen nicht bewusst. Und der Spruch: "Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt", ist wohl nicht der Leitsatz eines Jeden.
Das Problem liegt darin, dass Inhalte, die eine andere Person beleidigen, bedrohen oder gar andere auffordern, dieser Person zu schaden, nicht entfernt werden und es zu richtigen Hetzen im Internet kommt. Wo ist die Grenze zwischen Shitstorm und Hetze? Wo hört Meinungsfreiheit auf und fängt die Würde des anderen an?
Diese Fragen sind nicht einfach zu beantworten, aber natürlich gibt es Gesetze, die die Rechte festhalten. Nur sind diese Rechte auch im Netz anwendbar?
Wenn man einige Kommentare liest, dann glaubt man tatsächlich, dass einige Menschen komplett den Bezug zu den Worten verloren haben, die sie da veröffentlichen. Es muss Regeln geben, auch im Netz, und man sollte über diese Rechte informiert sein.
Die Gefahr besteht darin, dass Menschen, die die Rechte der Anderen absichtlich und wiederholt missachten, davonkommen und das Internet bzw. Facebook als rechtsfreier Raum wahrgenommen wird, in dem man beleidigen, drohen, mobben und hetzen kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Das folgende Video befasst sich mit eben diesen Tatsachen und stellt einige Konsequenzen vor, die bereits getroffen wurden, um diese Gefahr einzudämmen: http://www.heute.de/hasskommentare-bei-facebook-und-co-justizminister-heiko-maas-kaempft-gegen-hetze-im-netz-43042576.html
Facebook und Co. - ein Klick und schon ist der Post öffentlich und kann gleich von tausenden Usern gelesen und geteilt werden. So verbreiten sich Nachrichten rasend schnell, doch das ist nicht immer ein Segen. Besonders Communities wie Facebook sind noch optimierbar, wenn es um die Entfernung unangemessener Inhalte geht.
Das Internet bietet die Möglichkeit sich Anderen schnell mitzuteilen und seine Meinung offen kundzutun. Dass diese Meinungsfreiheit auch Grenzen hat, ist vielen nicht bewusst. Und der Spruch: "Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt", ist wohl nicht der Leitsatz eines Jeden.
Das Problem liegt darin, dass Inhalte, die eine andere Person beleidigen, bedrohen oder gar andere auffordern, dieser Person zu schaden, nicht entfernt werden und es zu richtigen Hetzen im Internet kommt. Wo ist die Grenze zwischen Shitstorm und Hetze? Wo hört Meinungsfreiheit auf und fängt die Würde des anderen an?
Diese Fragen sind nicht einfach zu beantworten, aber natürlich gibt es Gesetze, die die Rechte festhalten. Nur sind diese Rechte auch im Netz anwendbar?
Wenn man einige Kommentare liest, dann glaubt man tatsächlich, dass einige Menschen komplett den Bezug zu den Worten verloren haben, die sie da veröffentlichen. Es muss Regeln geben, auch im Netz, und man sollte über diese Rechte informiert sein.
Die Gefahr besteht darin, dass Menschen, die die Rechte der Anderen absichtlich und wiederholt missachten, davonkommen und das Internet bzw. Facebook als rechtsfreier Raum wahrgenommen wird, in dem man beleidigen, drohen, mobben und hetzen kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Das folgende Video befasst sich mit eben diesen Tatsachen und stellt einige Konsequenzen vor, die bereits getroffen wurden, um diese Gefahr einzudämmen: http://www.heute.de/hasskommentare-bei-facebook-und-co-justizminister-heiko-maas-kaempft-gegen-hetze-im-netz-43042576.html
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Hate Speech,
Kommunikation 2.0
Donnerstag, 21. Januar 2016
Meinungsfreiheit im Internet?
Die Anonymität des Internet erlaubt es jedem, zu allem etwas zu sagen. Die Probleme von Cybermobbing, Drohungen, Beleidigungen und Hetze, vor allen Dingen zum Thema "Flüchtlinge", nehmen täglich zu.
Wie sollen wir in Zukunft mit diesem Thema umgehen? Ist es angebracht, dass Spiegel Online seine Kommentarfunktion zum Thema "Flüchtlinge" deaktiviert hat? Darf man Facebook-Gruppen sperren, Kommentare löschen und Diskussionen unterbinden?
Angesichts der Hetze, die zur Zeit auf Facebook zu beobachten ist, muss das Thema "Anonymität des Internet" dringend diskutiert werden. Der folgende Zeitungsartikel aus dem Jahre 2013 befasst sich mit diesem Thema und hat nichts von seiner Aktualität verloren: http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/anonymes-internet-hass-braucht-keinen-namen/8787756.html
Wie sollen wir in Zukunft mit diesem Thema umgehen? Ist es angebracht, dass Spiegel Online seine Kommentarfunktion zum Thema "Flüchtlinge" deaktiviert hat? Darf man Facebook-Gruppen sperren, Kommentare löschen und Diskussionen unterbinden?
Angesichts der Hetze, die zur Zeit auf Facebook zu beobachten ist, muss das Thema "Anonymität des Internet" dringend diskutiert werden. Der folgende Zeitungsartikel aus dem Jahre 2013 befasst sich mit diesem Thema und hat nichts von seiner Aktualität verloren: http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/anonymes-internet-hass-braucht-keinen-namen/8787756.html
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Anonymität,
Hate Speech,
Kommunikation 2.0
Donnerstag, 6. August 2015
Hate Speech - wie damit umgehen?
Die Amadeu Antonio Stiftung hat die Broschüre "Geh sterben! Umgang mit Hate Speech und Kommentaren im Internet" veröffentlicht. Die Beschreibung auf der Download-Webseite liest sich so:
"Die Debattenkultur im Internet ist aggressiv, verletzend und nicht selten hasserfüllt und bedrohlich. Da ist ein »Geh sterben« schneller getippt als es jemals gesprochen würde. Doch was tun? Wie kann Hate Speech begegnet und eine bessere Debattenkultur etabliert werden? Wer trägt welche Verantwortung? Und was ist eigentlich genau Hate Speech?"
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