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Samstag, 17. April 2021
Angebot zu Medienkompetenz und politischer Bildung
Die Plattform www.politische-medienkompetenz.de ist ein Angebot der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung und enthält Materialien für die Bildungspraxis rund um politische Medienkompetenz. Die unterschiedlichen Inhalte der Seite sind in Kooperation mit Praktikerinnen, Experten und Wissenschaftlerinnen der politischen und Medienbildung entstanden und frei verfügbar.
Mittwoch, 22. Mai 2019
Website "Medien in die Schule"
Auf der Homepage Medien in die Schule werden den Lehrkräften (und natürlich jeder anderen Person) kostenlos Unterrichtsmaterialien, Werkzeugkästen und Praxisanwendungen zur Verfügung gestellt. Zu finden sind außerdem Praxisberichte von einzelnen Schulen.
Es wird nicht nur Wert darauf gelegt, dass die „neuen“ Medien, wie zum Beispiel das Tablet, im Unterricht zum Einsatz kommen, sondern auch die Sensibilisierung zum Thema Internet und seine Nutzung.
Angesprochen werden die Sekundarstufe 1 und 2. Die Materialien können sowohl im Regelunterricht als auch an Projekttagen und/oder in Projektwochen eingesetzt werden. Unterrichtseinheiten gibt es zum Beispiel zu den Themen
Ein mögliches Thema für einen Werkzeugkasten ist Lernen & Lehren mit Apps. Wenn man sich im Unterricht mehr mit den Medien auseinandersetzen möchte und nicht genau weiß, wie man vorgehen soll, findet man auf dieser Internetseite auf jeden Fall Hilfestellungen und Anregungen.
Es wird nicht nur Wert darauf gelegt, dass die „neuen“ Medien, wie zum Beispiel das Tablet, im Unterricht zum Einsatz kommen, sondern auch die Sensibilisierung zum Thema Internet und seine Nutzung.
Angesprochen werden die Sekundarstufe 1 und 2. Die Materialien können sowohl im Regelunterricht als auch an Projekttagen und/oder in Projektwochen eingesetzt werden. Unterrichtseinheiten gibt es zum Beispiel zu den Themen
Ein mögliches Thema für einen Werkzeugkasten ist Lernen & Lehren mit Apps. Wenn man sich im Unterricht mehr mit den Medien auseinandersetzen möchte und nicht genau weiß, wie man vorgehen soll, findet man auf dieser Internetseite auf jeden Fall Hilfestellungen und Anregungen.
Dienstag, 10. Juli 2018
Computerbetrug.de
Die Internetseite Computerbetrug.de
befasst sich mit einer Vielzahl von Gefahren, die im Netz oder am Handy
(Telefon) auftreten können.
Die Seite informiert den Nutzer detailliert über Abofallen und Abzockmaschen von Betrügern. Unter der Rubrik News werden immer wieder aktuelle Themen, vom Warnhinweis bis zum Gerichtsurteil, veröffentlicht.
Die größte Rubrik bildet der Reiter sicher im Netz. Hier wird man über allgemeine Gefahren, Schädlingssoftware und Internetbanking aufgeklärt. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie man seinen guten Ruf im Internet schützen kann und inwieweit Recht und Gesetz hier eine Rolle spielen.
Abschließend gibt es Tipps und Tricks für die Sicherheit im Netz. Die Sicherheit von Passwörtern wird an dieser Stelle genauso thematisiert wie beispielsweise grundlegende WLAN Router-Einstellungen.
Im Bereich Downloads werden unterschiedliche Sicherheitsprogramme vorgestellt. Durch das Anklicken der Links kommt man direkt auf den Seiten der Anbieter raus.
Es gibt die Möglichkeit Fragen und Warnhinweise in ein Forum einzustellen und mit anderen Usern zu diskutieren.
Die Seite informiert den Nutzer detailliert über Abofallen und Abzockmaschen von Betrügern. Unter der Rubrik News werden immer wieder aktuelle Themen, vom Warnhinweis bis zum Gerichtsurteil, veröffentlicht.
Die größte Rubrik bildet der Reiter sicher im Netz. Hier wird man über allgemeine Gefahren, Schädlingssoftware und Internetbanking aufgeklärt. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie man seinen guten Ruf im Internet schützen kann und inwieweit Recht und Gesetz hier eine Rolle spielen.
Abschließend gibt es Tipps und Tricks für die Sicherheit im Netz. Die Sicherheit von Passwörtern wird an dieser Stelle genauso thematisiert wie beispielsweise grundlegende WLAN Router-Einstellungen.
Im Bereich Downloads werden unterschiedliche Sicherheitsprogramme vorgestellt. Durch das Anklicken der Links kommt man direkt auf den Seiten der Anbieter raus.
Es gibt die Möglichkeit Fragen und Warnhinweise in ein Forum einzustellen und mit anderen Usern zu diskutieren.
Freitag, 6. Juli 2018
Internet-ABC: Gefahren und Schutz
Das „Internet-ABC“ macht auf eine ganze Bandbreite von Gefahren aufmerksam, denen Kinder im Internet begegnen können. Es wird grundlegend erklärt, welche Probleme auftreten können und wie man dagegen vorgehen kann. Sowohl Eltern und LehrerInnen als auch SchülerInnen werden dabei adressiert.
Die Elterninformationen betreffend, wird über Themen wie „Abzocke / Kostenfallen“, „Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen“, „Mobbing und Cybermobbing“, „Gewalt, Pornografie, Extremismus: Jugendschutz im Internet“, „Hate Speech“ und vieles mehr aufgeklärt. Diese Themen sind gerade für Eltern, die sich vielleicht weniger gut im Web auskennen sehr geeignet, um Gefahren (frühzeitig) zu erkennen.
Man findet zu den unterschiedlichsten Gefahren kurze Informationstexte, um sich einen Einblick zu verschaffen. Für LehrerInnen gibt es verschiedene Arbeitsblätter und Lernmodule, die sie mit ihren SchülerInnen durchführen können.
Das Lernmodul „Datenschutz – das bleibt privat!“ informiert über Datenschutz, und man kann verschiedene Aufgaben erledigen und Fragen beantworten. Am Ende wird erklärt, was man tun kann, falls Daten von einem im Internet missbraucht wurden.
Auch gibt es eine meiner Meinung nach gelungene Anleitung für Kinder, welche erklärt, was man tun kann, wenn Daten missbraucht wurden. Allerdings muss man aufpassen, welche der Lernmodule man mit Kindern durchführt, da hier teils (ob bewusst oder unbewusst) Klischees bedient werden. Dies ist zum Beispiel beim Lernmodul „Lügner und Betrüger im Internet“ und "Viren und andere Computerkrankheiten" der Fall.
Die Elterninformationen betreffend, wird über Themen wie „Abzocke / Kostenfallen“, „Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen“, „Mobbing und Cybermobbing“, „Gewalt, Pornografie, Extremismus: Jugendschutz im Internet“, „Hate Speech“ und vieles mehr aufgeklärt. Diese Themen sind gerade für Eltern, die sich vielleicht weniger gut im Web auskennen sehr geeignet, um Gefahren (frühzeitig) zu erkennen.
Man findet zu den unterschiedlichsten Gefahren kurze Informationstexte, um sich einen Einblick zu verschaffen. Für LehrerInnen gibt es verschiedene Arbeitsblätter und Lernmodule, die sie mit ihren SchülerInnen durchführen können.
Das Lernmodul „Datenschutz – das bleibt privat!“ informiert über Datenschutz, und man kann verschiedene Aufgaben erledigen und Fragen beantworten. Am Ende wird erklärt, was man tun kann, falls Daten von einem im Internet missbraucht wurden.
Auch gibt es eine meiner Meinung nach gelungene Anleitung für Kinder, welche erklärt, was man tun kann, wenn Daten missbraucht wurden. Allerdings muss man aufpassen, welche der Lernmodule man mit Kindern durchführt, da hier teils (ob bewusst oder unbewusst) Klischees bedient werden. Dies ist zum Beispiel beim Lernmodul „Lügner und Betrüger im Internet“ und "Viren und andere Computerkrankheiten" der Fall.
Montag, 11. Juni 2018
JUUUPORT e.V.
JUUUPORT ist ein Portal zur anonymen Beratung und für praktische Online-Tipps für Jugendliche und von Jugendlichen, das vom Verein JUUUPORT e.V. angeboten wird.
Beraten wird zu Themen rund ums Netz und insbesondere bei Problemen wie Cybermobbing, Mobbing, sozialen Netzwerken oder Abzocke. Über ein Beratungsformular können Jugendliche unter Angabe ihres Geburtsjahrs (dient der besseren Einschätzung der Fälle) und ihrer Mailadresse oder Handynummer (freiwillige Angaben) ihr Anliegen schildern. JUUUPORT versichert, dass spätestens am nächsten oder übernächsten Tag eine Antwort gesendet wird, die über einen vorher erhaltenen Code abgerufen werden kann.
Die JUUUPORT-Scouts sind selbst Jugendliche, die von dem Verein ausgebildet werden hinsichtlich beraterischer, psychologischer und rechtlicher Grundlagen. Bei schwierigen Fragen stehen allerdings trotzdem noch Erwachsene und Experten zur Verfügung, an die sich die Scouts wenden können, um auch schwierige Fälle entsprechend beantworten zu können.
Zusätzlich zu der Beratung gibt es auf dem Portal weitere Möglichkeiten, sich über das Netz und insbesondere seine Gefahren im Magazin zu informieren. Unter anderem gibt es Rubriken wie:
und einige mehr, um hier nur diejenigen zu nennen, die einen Bezug zu Gefahren im Netz haben.
Themen, zu denen häufig Fragen eingegangen sind, werden auf einer Extraseite direkt beantwortet. Die Themen sind z.B. Recht am eigenen Bild, Datenmissbrauch, Datenspionage und einige weitere.
Auch über das Portal hinaus ist der Verein aktiv zu Themen der Sicherheit im Netz: Er bietet zum Beispiel zusammen mit klicksafe ein Webinar für Schulen zum Thema "Meine Geheimnisse im Netz".
Im Februar 2018 startete das neue Projekt "Werte Leben -Online", in dem es darum geht, dafür zu sensibilisieren, dass man sich auch im Web aktiv gegen Rassismus, Cybermobbing und für Respekt und Toleranz im Netz einsetzen kann. Auch hier wird wieder für Datenschutz und Sicherheit sensibilisiert und vor allem auch, diesen zu respektieren. Also keine Bilder von jemand anderem zu posten ohne dessen Einwilligung.
Beraten wird zu Themen rund ums Netz und insbesondere bei Problemen wie Cybermobbing, Mobbing, sozialen Netzwerken oder Abzocke. Über ein Beratungsformular können Jugendliche unter Angabe ihres Geburtsjahrs (dient der besseren Einschätzung der Fälle) und ihrer Mailadresse oder Handynummer (freiwillige Angaben) ihr Anliegen schildern. JUUUPORT versichert, dass spätestens am nächsten oder übernächsten Tag eine Antwort gesendet wird, die über einen vorher erhaltenen Code abgerufen werden kann.
Die JUUUPORT-Scouts sind selbst Jugendliche, die von dem Verein ausgebildet werden hinsichtlich beraterischer, psychologischer und rechtlicher Grundlagen. Bei schwierigen Fragen stehen allerdings trotzdem noch Erwachsene und Experten zur Verfügung, an die sich die Scouts wenden können, um auch schwierige Fälle entsprechend beantworten zu können.
Zusätzlich zu der Beratung gibt es auf dem Portal weitere Möglichkeiten, sich über das Netz und insbesondere seine Gefahren im Magazin zu informieren. Unter anderem gibt es Rubriken wie:
und einige mehr, um hier nur diejenigen zu nennen, die einen Bezug zu Gefahren im Netz haben.
Themen, zu denen häufig Fragen eingegangen sind, werden auf einer Extraseite direkt beantwortet. Die Themen sind z.B. Recht am eigenen Bild, Datenmissbrauch, Datenspionage und einige weitere.
Auch über das Portal hinaus ist der Verein aktiv zu Themen der Sicherheit im Netz: Er bietet zum Beispiel zusammen mit klicksafe ein Webinar für Schulen zum Thema "Meine Geheimnisse im Netz".
Im Februar 2018 startete das neue Projekt "Werte Leben -Online", in dem es darum geht, dafür zu sensibilisieren, dass man sich auch im Web aktiv gegen Rassismus, Cybermobbing und für Respekt und Toleranz im Netz einsetzen kann. Auch hier wird wieder für Datenschutz und Sicherheit sensibilisiert und vor allem auch, diesen zu respektieren. Also keine Bilder von jemand anderem zu posten ohne dessen Einwilligung.
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Mittwoch, 17. Januar 2018
Arbeitsmaterial für den Unterricht von Klicksafe
Auf der Klicksafe-Internetseite findet man unter dem Themenbereich 'Smartphone' verschiedene sehr nützliche Arbeitshefte zu den Themen Handynutzung und Herausforderungen bei der Nutzung mobiler Medien vor dem Hintergrund der Omnipräsenz von Smartphone und Internetzugang.
http://www.klicksafe.de/service/schule-und-unterricht/unterrichtsreihe-mobile-medien-neue-herausforderungen/
Im Rahmen eines medienpädagogischen Seminars (Kinder- und Jugendschutz) habe ich mit zwei anderen Studierenden einen Workshop in der 7. Klasse einer Realschule zum Thema Smartphone und v.a. WhatsApp bzw. WhatsApp-Stress durchgeführt. Unser Anliegen bzw. Ziel des Workshops war es, positive und insbesondere auch gefährliche Aspekte der Smartphonenutzung (v.a. der Whatsapp-Nutzung) aufzuzeigen und gemeinsam mit den SuS herauszuarbeiten, um diese zur Reflexion über die Herausforderungen bei der Nutzung mobiler Medien anzuregen und aufzuklären.
Dafür haben wir aus dem Arbeitsheft "AlwaysON" von 2015 einzelne Elemente ausgesucht und die Materialien mit der Klasse erprobt:
1. Einstieg: "Augen auf im Straßenverkehr" (Aus Projekt 1 des Hefts)
SuS laufen im Klassenzimmer umher, während die Lehrperson einen Text vorliest (zum Einfluss der Handynutzung am Steuer auf die Unfallhäufigkeit). Die SuS tippen diesen Text im Gehen in ein Notizprogramm ihres Handys ein. Anschließend wird darüber reflektiert, wie schwer es ihnen gefallen ist, sich auf alles gleichzeitig zu konzentrieren, und wem es im Alltag auch manchmal so geht.
2. Kahoot-Umfrage zur eigenen Nutzungshäufigkeit und zum Nutzungsverhalten der SuS. Diese Methode kam wie erwartet besonders gut bei den SuS an. ABER: Es hatten wider Erwarten relativ wenige SuS ein Smartphone dabei bzw. ein Smartphone mit Internetflatrate. Einen WLAN-Zugang gibt es für die SuS an der Schule nicht. Mit unseren drei selbst mitgebrachten Tablets konnten insgesamt (nur) neun mobile Endgeräte an der Umfrage teilnehmen. War für die SuS aber kein Problem, sie haben dann zu zweit oder dritt abgestimmt.
3. Brainstorming rund um das Thema WhatsApp: "Warum wird Whatsapp so häufig genutzt?" Hier kam eine rege Diskussion unter den SuS zustande. An dieser Stelle durften die SuS ihren "WhatsApp-Traffic" in ihren Handys einsehen und vorlesen. (Aus Projekt 2 des Hefts)
4. Ein Erklärvideo von handysektor.de zum Thema "WhatsApp"-Stress wurde gezeigt. Danach wurde darüber gesprochen, von was 'Lisa' im Video gestresst wird - bzw. was man gegen den so genannten WhatsApp-Stress unternehmen kann. (Aus Projekt 2 des Hefts)
https://www.youtube.com/watch?v=PDjJjjgGioQ
5. Gruppenarbeit: "AnWhatsApp finde ich gut..." ODER "An WhatsApp finde ich problematisch..."
Zu einer dieser beiden Aussagaben haben jeweils drei Gruppen à drei oder vier SuS Argumente auf der Grundlage der vorherigen Diskussionen herausgearbeitet und auf einem Plakat festgehalten. (Aus Projekt 2 des Hefts)
6. Präsentation & Abschlussreflexion: Nachdem jede Gruppe ihre Ergebnisse vorgestellt hatte, wurde in einer Abschlussreflexion über die Erkenntnisse des Workshops gesprochen.
Fazit: Insgesamt würde ich den Workshop als sehr gelungen einschätzen und auch erneut durchführen. Besonders auffällig war, dass die SuS sich alle angesprochen fühlten, dass sie sehr interessiert bei der Sache waren und viele persönliche Beispiele aus ihrem Alltag mit einbringen konnten.
http://www.klicksafe.de/service/schule-und-unterricht/unterrichtsreihe-mobile-medien-neue-herausforderungen/
Im Rahmen eines medienpädagogischen Seminars (Kinder- und Jugendschutz) habe ich mit zwei anderen Studierenden einen Workshop in der 7. Klasse einer Realschule zum Thema Smartphone und v.a. WhatsApp bzw. WhatsApp-Stress durchgeführt. Unser Anliegen bzw. Ziel des Workshops war es, positive und insbesondere auch gefährliche Aspekte der Smartphonenutzung (v.a. der Whatsapp-Nutzung) aufzuzeigen und gemeinsam mit den SuS herauszuarbeiten, um diese zur Reflexion über die Herausforderungen bei der Nutzung mobiler Medien anzuregen und aufzuklären.
Dafür haben wir aus dem Arbeitsheft "AlwaysON" von 2015 einzelne Elemente ausgesucht und die Materialien mit der Klasse erprobt:
1. Einstieg: "Augen auf im Straßenverkehr" (Aus Projekt 1 des Hefts)
SuS laufen im Klassenzimmer umher, während die Lehrperson einen Text vorliest (zum Einfluss der Handynutzung am Steuer auf die Unfallhäufigkeit). Die SuS tippen diesen Text im Gehen in ein Notizprogramm ihres Handys ein. Anschließend wird darüber reflektiert, wie schwer es ihnen gefallen ist, sich auf alles gleichzeitig zu konzentrieren, und wem es im Alltag auch manchmal so geht.
2. Kahoot-Umfrage zur eigenen Nutzungshäufigkeit und zum Nutzungsverhalten der SuS. Diese Methode kam wie erwartet besonders gut bei den SuS an. ABER: Es hatten wider Erwarten relativ wenige SuS ein Smartphone dabei bzw. ein Smartphone mit Internetflatrate. Einen WLAN-Zugang gibt es für die SuS an der Schule nicht. Mit unseren drei selbst mitgebrachten Tablets konnten insgesamt (nur) neun mobile Endgeräte an der Umfrage teilnehmen. War für die SuS aber kein Problem, sie haben dann zu zweit oder dritt abgestimmt.
3. Brainstorming rund um das Thema WhatsApp: "Warum wird Whatsapp so häufig genutzt?" Hier kam eine rege Diskussion unter den SuS zustande. An dieser Stelle durften die SuS ihren "WhatsApp-Traffic" in ihren Handys einsehen und vorlesen. (Aus Projekt 2 des Hefts)
4. Ein Erklärvideo von handysektor.de zum Thema "WhatsApp"-Stress wurde gezeigt. Danach wurde darüber gesprochen, von was 'Lisa' im Video gestresst wird - bzw. was man gegen den so genannten WhatsApp-Stress unternehmen kann. (Aus Projekt 2 des Hefts)
https://www.youtube.com/watch?v=PDjJjjgGioQ
5. Gruppenarbeit: "AnWhatsApp finde ich gut..." ODER "An WhatsApp finde ich problematisch..."
Zu einer dieser beiden Aussagaben haben jeweils drei Gruppen à drei oder vier SuS Argumente auf der Grundlage der vorherigen Diskussionen herausgearbeitet und auf einem Plakat festgehalten. (Aus Projekt 2 des Hefts)
6. Präsentation & Abschlussreflexion: Nachdem jede Gruppe ihre Ergebnisse vorgestellt hatte, wurde in einer Abschlussreflexion über die Erkenntnisse des Workshops gesprochen.
Fazit: Insgesamt würde ich den Workshop als sehr gelungen einschätzen und auch erneut durchführen. Besonders auffällig war, dass die SuS sich alle angesprochen fühlten, dass sie sehr interessiert bei der Sache waren und viele persönliche Beispiele aus ihrem Alltag mit einbringen konnten.
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Dienstag, 16. Januar 2018
Klicksafe - EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz
http://www.klicksafe.de - Dieser Beitrag befasst sich mit der Sensibilisierungskampagne Klicksafe. Seit 2004 ist die Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Netz aktiv. Ziel ist es, Medienkompetenz zu fördern und Internetnutzern beim Erlernen einer kritischen und kompetenten Internetnutzung zu unterstützen. Die Zielgruppe sind vor allem Jugendliche und Kinder, aber auch Eltern und Pädagogen sollen im Bezug auf einen kompetenten Umgang mit dem Internet sensibilisiert werden.
Auf der Homepage lassen sich unter anderem Informationen über Sicherheitsfragen im Internet, empfehlenswete Initiativen und Projekte, Hotlines und Helplines, aktuelle Internetstudien und Unterrichtsmaterialien für Lehrer finden. Außerdem führt Klicksafe bundesweite Informations- und Aufklärungskampagnen rund um das Thema Internetsicherheit durch. Mit unterschiedlichen Spots schafft es Klicksafe immer wieder, auf die Thematik aufmerksam zu machen. Ein berühmter Spot der Kampagne ist "Wo ist Klaus":
Auf der Homepage lassen sich unter anderem Informationen über Sicherheitsfragen im Internet, empfehlenswete Initiativen und Projekte, Hotlines und Helplines, aktuelle Internetstudien und Unterrichtsmaterialien für Lehrer finden. Außerdem führt Klicksafe bundesweite Informations- und Aufklärungskampagnen rund um das Thema Internetsicherheit durch. Mit unterschiedlichen Spots schafft es Klicksafe immer wieder, auf die Thematik aufmerksam zu machen. Ein berühmter Spot der Kampagne ist "Wo ist Klaus":
Sonntag, 14. Januar 2018
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, befasst sich seit seiner Gründung 1991 mit allen Fragen rund um IT Sicherheit. Das Ziel des Amtes ist es, den sicheren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und zu verbessern.
In erster Linie arbeitet das BSI vor allem für die Regierung und die öffentliche Verwaltung. Dabei stehen sie laut eigener Aussage auch in Kontakt mit anderen nationalen Ämtern, aber auch mit dem BND. Des weiteren pflegt das BSI Kontakte zu ausländischen Ämtern und Geheimdiensten wie dem NSA. Ihr priorisiertes Ziel sind also die Regierungen und Ämter. Trotzdem finden sich auf ihrer Homepage viele nützliche Informationen für wissenschaftliche Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen oder auch Privatpersonen.
Das Angebot für die Bürger zielt darauf ab, die Gefahren im Netz zu minimieren. Dafür wurde speziell die Webseite www.bsi-fuer-buerger.de entwickelt, die sich an Privatpersonen richtet. Die Seite bietet allgemeine Informationen und Erklärungen zu Risiken an, unterschiedliche Checklisten, um die Sicherheit zu prüfen, nennt aber auch konkrete und umsetzbare Handlungsempfehlungen zu Bereichen, die von vielen Nutzern des Internets täglich genutzt werden. Beispielsweise zum Thema E-Mails, Smartphone oder Online-Banking. Des weiteren wird über alle wichtigen Nachrichten berichtet und gegebenenfalls direkt ein Sicherheitshinweis dazu geliefert: www.bsi-fuer-buerger.de
In erster Linie arbeitet das BSI vor allem für die Regierung und die öffentliche Verwaltung. Dabei stehen sie laut eigener Aussage auch in Kontakt mit anderen nationalen Ämtern, aber auch mit dem BND. Des weiteren pflegt das BSI Kontakte zu ausländischen Ämtern und Geheimdiensten wie dem NSA. Ihr priorisiertes Ziel sind also die Regierungen und Ämter. Trotzdem finden sich auf ihrer Homepage viele nützliche Informationen für wissenschaftliche Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen oder auch Privatpersonen.
Das Angebot für die Bürger zielt darauf ab, die Gefahren im Netz zu minimieren. Dafür wurde speziell die Webseite www.bsi-fuer-buerger.de entwickelt, die sich an Privatpersonen richtet. Die Seite bietet allgemeine Informationen und Erklärungen zu Risiken an, unterschiedliche Checklisten, um die Sicherheit zu prüfen, nennt aber auch konkrete und umsetzbare Handlungsempfehlungen zu Bereichen, die von vielen Nutzern des Internets täglich genutzt werden. Beispielsweise zum Thema E-Mails, Smartphone oder Online-Banking. Des weiteren wird über alle wichtigen Nachrichten berichtet und gegebenenfalls direkt ein Sicherheitshinweis dazu geliefert: www.bsi-fuer-buerger.de
LMZ - Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
https://www.lmz-bw.de/ - "Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) – mit den beiden Stadtmedienzentren Karlsruhe
und Stuttgart – bietet Lehrkräften an Schulen in Baden-Württemberg
sowie Trägern der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung medienpädagogische
Beratung, Fort- und Weiterbildung, technische Unterstützung und
didaktisch sinnvolle Medien," heißt es auf der Internetseite selbst.
Beim Durchstöbern stößt man beispielsweise auf Workshop-Angebote, Handouts und Ratgeber für Eltern, Texte und Linksammlungen zu verschiedenen Themen, Unterrichtsmaterialien und Erklärfilme (zum Teil ist eine einmalige kostenlose Anmeldung als Lehrkraft notwendig).
Beim Durchstöbern stößt man beispielsweise auf Workshop-Angebote, Handouts und Ratgeber für Eltern, Texte und Linksammlungen zu verschiedenen Themen, Unterrichtsmaterialien und Erklärfilme (zum Teil ist eine einmalige kostenlose Anmeldung als Lehrkraft notwendig).
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Freitag, 12. Januar 2018
Digitale Medien bieten nicht nur Chancen sondern auch Gefahren!
http://www.jugendundmedien.ch/chancen-und-gefahren/gefahren-im-ueberblick.html - Wir leben in einem Zeitalter, das von digitalen Medien bestimmt wird. Vor allem in der Welt von Kindern und Jugendlichen sind diese kaum mehr wegzudenken. Ob in der Schule, in der Freizeit oder zu Hause - digitale Medien werden rund um die Uhr genutzt. Sie bieten eine große Auswahl an Möglichkeiten und beeinflussen das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen.
Doch wo sich Chancen bieten, liegen auch Gefahren. Die nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen informiert über die Gefahren, die im Internet lauern. Diese Internetseite gibt nützliche Tipps, sowohl für Eltern als auch für Lehrer, wie sich Kinder und Jugendliche vor diesen Gefahren schützen können.
Doch wo sich Chancen bieten, liegen auch Gefahren. Die nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen informiert über die Gefahren, die im Internet lauern. Diese Internetseite gibt nützliche Tipps, sowohl für Eltern als auch für Lehrer, wie sich Kinder und Jugendliche vor diesen Gefahren schützen können.
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Mittwoch, 10. Januar 2018
Safer Internet Day 2018
Jedes Jahr organisiert das europäische Netzwerk Insafe den Safer Internet Day, SID. Dieses Jahr findet der SID am 6. Februar unter dem Motto: "Safer Internet Day 2018 - Create, connect and share respect: A better internet starts with you."
In Deutschland koordiniert und organisiert klicksafe.de den SID. Das Ziel ist dabei, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.
Auf der Seite von klicksafe.de kann man sich über alle Aktionen zum SID informieren oder sich selbst mit seiner Aktion registrieren. Eine Aktion in Stuttgart ist zum Beispiel ein Webinar zur Förderung der Medienkompetenz und Gewaltprävention an Grundschulen, welches von der Caritas veranstaltet wird. Über die internationale Seite des SID kann man sich zudem über alle Aktionen weltweit informieren.
In Deutschland koordiniert und organisiert klicksafe.de den SID. Das Ziel ist dabei, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.
Auf der Seite von klicksafe.de kann man sich über alle Aktionen zum SID informieren oder sich selbst mit seiner Aktion registrieren. Eine Aktion in Stuttgart ist zum Beispiel ein Webinar zur Förderung der Medienkompetenz und Gewaltprävention an Grundschulen, welches von der Caritas veranstaltet wird. Über die internationale Seite des SID kann man sich zudem über alle Aktionen weltweit informieren.
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Youngdata
Youngdata richtet sich an junge Menschen und ist das Jugendportal der
unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes, der Länder und des
Kantons Zürich. Es gibt die Möglichkeit, sich über Datenschutz, digitale Selbstverteidigung, Internet, Facebook, Google, WhatsApp, Konsolen und Smartphones zu informieren. Zusätzlich dazu werden auch Themen wie Cybermobbing, Staat und Bürgerdaten, Videoüberwachung und die Informationsfreiheit angesprochen. Die Jugendlichen und junge Erwachsene erhalten wertvolle Tipps für den Umgang mit dem Web 2.0 und werden auch auf die Gefahren aufmerksam gemacht.
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Dienstag, 9. Januar 2018
"Kinder sicher im Netz"
Mit der Aktion "Kinder sicher im Netz" setzen sich die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, die Deutsche Telekom AG und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia seit mehr als 10 Jahren für die Sicherheit von Kindern im Internet und die Internet- und Medienkompetenz ein.
Unter anderem finden sich auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention verschiedene Tipps für Eltern zum sicheren Surfen und Chatten.
Darüber hinaus finden sich auch zum Thema Cybermobbing, Smartphone-Sicherheit und anderen alltäglichen - auch für Erwachsene wichtigen - Herausforderungen im Web (2.0), wie beispielsweise Phishing oder auch Abofallen, verschiedene Informationen und Informationsmaterialien. Diese Informationsmaterialien können sowohl heruntergeladen als auch bei Beratungsstellen kostenlos abgeholt werden. Die Möglichkeit, Informationsbroschüren abzuholen, eignet sich beispielsweise auch für die Präventionsarbeit und Schulung der Medienkompetenz im Unterricht.
Zur Aktion "Kinder sicher im Netz" finden sich außerdem Informationsfilme mit Bastian Schweinsteiger und Rudi Cerne, welche zum einen für Eltern, zum anderen für Kinder vorgesehen sind. Die Aktion hat in Zeiten von Web 2.0 eine sehr hohe Relevanz für Eltern und Kinder. Ein Kritikpunkt, welcher jedoch angebracht werden muss, ist die fehlende Aktualität in Bezug auf die Informationsfilme, welche für die Schülerinnen und Schüler angepasst und auf den neuesten Stand gebracht werden sollten, um ansprechender und somit auch bewegender für die Schülerinnen und Schüler zu sein.
Unter anderem finden sich auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention verschiedene Tipps für Eltern zum sicheren Surfen und Chatten.
Darüber hinaus finden sich auch zum Thema Cybermobbing, Smartphone-Sicherheit und anderen alltäglichen - auch für Erwachsene wichtigen - Herausforderungen im Web (2.0), wie beispielsweise Phishing oder auch Abofallen, verschiedene Informationen und Informationsmaterialien. Diese Informationsmaterialien können sowohl heruntergeladen als auch bei Beratungsstellen kostenlos abgeholt werden. Die Möglichkeit, Informationsbroschüren abzuholen, eignet sich beispielsweise auch für die Präventionsarbeit und Schulung der Medienkompetenz im Unterricht.
Zur Aktion "Kinder sicher im Netz" finden sich außerdem Informationsfilme mit Bastian Schweinsteiger und Rudi Cerne, welche zum einen für Eltern, zum anderen für Kinder vorgesehen sind. Die Aktion hat in Zeiten von Web 2.0 eine sehr hohe Relevanz für Eltern und Kinder. Ein Kritikpunkt, welcher jedoch angebracht werden muss, ist die fehlende Aktualität in Bezug auf die Informationsfilme, welche für die Schülerinnen und Schüler angepasst und auf den neuesten Stand gebracht werden sollten, um ansprechender und somit auch bewegender für die Schülerinnen und Schüler zu sein.
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Ratgeber
Diese Gefahren lauern im Internet
http://www.computerbetrug.de/hier-droht-ihnen-gefahr-im-internet - Wie man weiß, gibt es im Internet genügend Gefahren und Risiken: von Betrug und Abzocke bis hin zu Datendiebstahl und Lösegeldtrojanern. Auch Spammer können eine gewisse Gefahr darstellen. Auf Computerbetrug.de werden die aktuell größten Gefahren des Internet dargestellt und - viel wichtiger - Lösungswege bereitgestellt, wie man sich vor diesen schützen kann:
Donnerstag, 27. Juli 2017
"Kindersitter" fürs Internet
Bei meiner Suche nach einem guten Thema bin ich bei Chip.de hängen geblieben. Diese haben unter dem folgenden Link ein paar gute Kinderschutzprogramme aufgelistet. Hier werden auch Vor- und Nachteile aufgezeigt: http://praxistipps.chip.de/die-besten-kinderschutz-programme-fuers-internet_9749
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Donnerstag, 20. Juli 2017
Internet-ABC - Web für Groß & Klein einfach gemacht
Bei der Seite Internet-ABC handelt es sich um eine Internetseite, die Schülern, Eltern und Lehrern nützliche Tipps & Tricks rundum das Thema digitale Bildung vermittelt und auch auf Risiken sowie Gefahren anschaulich aufmerksam macht. Unter Anderem werden geeignete Spiele- und Lernsoftwares vorgestellt. Bei Interesse schaut doch einmal vorbei und macht euch ein eigenes Bild davon :)
Dienstag, 18. Juli 2017
Botnetze - Botfrei
Ein Botnetz ist eine Gruppe von automatisierten Schadprogrammen, sogenannter Bots. Diese laufen auf vernetzten Computern zu einem Botnetz zusammen, welches von einem Botmaster kontrolliert wird. Botmaster haben die Möglichkeit, persönliche Passwörter oder Daten auszuspähen, das Netzwerk zum Versenden gefährlicher Spam-Mails zu verwenden oder gar einen Angriff auf ein IT-System zu starten.
Die Infizierung eines Rechners kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen durch Malware, indem ein Nutzer eine Mail mit einer entsprechenden Programminstallation oder einen Link auf eine infizierte Website erhält. Zum anderen durch Downloads, indem der Nutzer freiwillig eine Applikation herunterlädt, die mit einem Trojaner verbunden ist. Darüber hinaus durch Exploits und manuelle Installation. Inzwischen haben die Betreiber, auch aufgrund bereits zerschlagener Botnetzwerke, ihre Strategie verändert und Smartphones, Webserver, Router oder andere vernetzte Geräte im Internet neben Computern integriert.
Doch wie kann man als Normalverbraucher und Laie diesem Problem begegnen? Im Jahr 2010 wurde die Homepage www.botfrei.de als "Anti-Botnet-Beratungszentrum" in Betrieb genommen. Das kurzfristige Ziel dieser privatwirtschaftlichen Initiative war das Verschwinden Deutschlands in den Top 10 der Botnetzaktivitäten. Dieses Ziel wurde 2013 erreicht. Seitdem wird das Projekt als Service des eco Verbands weiterbetrieben. Und so bietet sich diese Homepage als ein hilfreiches Mittel an, dieser Thematik zu begegnen, entgegenzutreten und vorzusorgen.
Die Homepage liefert Informationen zur Thematik, gibt Tipps und Anwendungshilfen für unterschiedliche Schutzprogramme und bietet einen guten Service in Form von Werkzeugen und Anleitungen. Darüber hinaus hat botfrei.de ein eigenes Wiki, welches sich speziell mit Internetsicherheit beschäftigt.
Meines Erachtens eine Website mit guten praktischen Hilfestellungen und wichtigen, aber eher unbekannten, Hintergrundinformationen. Ein Besuch lohnt sich und hat möglicherweise positive Folgeerscheinungen.
| Von Tom-b - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9084453 |
Die Infizierung eines Rechners kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen durch Malware, indem ein Nutzer eine Mail mit einer entsprechenden Programminstallation oder einen Link auf eine infizierte Website erhält. Zum anderen durch Downloads, indem der Nutzer freiwillig eine Applikation herunterlädt, die mit einem Trojaner verbunden ist. Darüber hinaus durch Exploits und manuelle Installation. Inzwischen haben die Betreiber, auch aufgrund bereits zerschlagener Botnetzwerke, ihre Strategie verändert und Smartphones, Webserver, Router oder andere vernetzte Geräte im Internet neben Computern integriert.
Doch wie kann man als Normalverbraucher und Laie diesem Problem begegnen? Im Jahr 2010 wurde die Homepage www.botfrei.de als "Anti-Botnet-Beratungszentrum" in Betrieb genommen. Das kurzfristige Ziel dieser privatwirtschaftlichen Initiative war das Verschwinden Deutschlands in den Top 10 der Botnetzaktivitäten. Dieses Ziel wurde 2013 erreicht. Seitdem wird das Projekt als Service des eco Verbands weiterbetrieben. Und so bietet sich diese Homepage als ein hilfreiches Mittel an, dieser Thematik zu begegnen, entgegenzutreten und vorzusorgen.
Die Homepage liefert Informationen zur Thematik, gibt Tipps und Anwendungshilfen für unterschiedliche Schutzprogramme und bietet einen guten Service in Form von Werkzeugen und Anleitungen. Darüber hinaus hat botfrei.de ein eigenes Wiki, welches sich speziell mit Internetsicherheit beschäftigt.
Meines Erachtens eine Website mit guten praktischen Hilfestellungen und wichtigen, aber eher unbekannten, Hintergrundinformationen. Ein Besuch lohnt sich und hat möglicherweise positive Folgeerscheinungen.
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Montag, 17. Juli 2017
klicksafe.de
Wer kennt diese Werbung nicht: "Im wirklichen Leben würden Sie ihre Kinder schützen. Dann machen Sie es doch auch im Internet!" - Mit diesem Slogan fordert die Sensibilisierungskampagne, welche im Auftrag der EU handelt, alle Eltern auf, sich den Gefahren des Internets bewusst zu werden und ihre Kinder zu schützen.
Bei "klicksafe.de" handelt es sich um eine Kampagne, welche zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet beitragen soll. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) riefen dieses Projekt ins Leben, mit dem Hintergrund des Aktionsplans "Safer Internet Programme" der EU aus dem Jahr 1999. Ziele hierbei waren die Bekämpfung von illegalen, unerwünschten oder schädlichen Inhalten sowie die Förderung eines sicheren Umfelds.
Zielperson dieser Kampagne ist jeder, der etwas mit dem Internet zu tun hat. Egal ob Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Organisationen sowie Unternehmer und Betreiber von Internetseiten. Da die Zielgruppe der Kinder sehr schwer auf so eine Thematik anzusprechen ist, richtet sich diese Werbung vor allem an ihre Eltern, welche sie, durch ihre tägliche Nähe und im täglichen Umgang mit ihnen, im Hinblick auf einen kompetenten Umgang mit dem Internet besser sensibilisieren können: http://www.klicksafe.de/
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Ratgeber
Mittwoch, 28. Juni 2017
Hatespeech - Einblick in das Phänomen und wie politische Bildung darauf reagieren kann
„Stammtischparolen“ erreichen durch das Web 2.0 eine neue Dimension. Nirgendwo lassen sich fragwürdige Informationen, abwertende Gerüchte und Scheinwahrheiten schneller und mit so großer Reichweite verbreiten wie in sozialen Netzwerken. Die Glaubwürdigkeit dieser Nachrichten scheint hoch, auch wenn die ursprüngliche Quelle schwer nachvollziehbar ist - die Flut an Informationen kann gezielte Stimmungsmache und Meinungsmanipulation sein -, jedoch wird sie von Freund*innen, Bekannten und Familienmitgliedern geteilt.
Digitale Hatespeech in Form von Shitstorms, beleidigenden Kommentaren oder Fake News begegnet Internetnutzer*innen täglich. Gerade internetaffine Jugendliche sind somit ständig mit Hatespeech konfrontiert, ihnen fehlt jedoch im Umgang damit eine sichere Handlungsfähigkeit. Vielmehr reichen ihre Reaktionen - seien sie nun Teil der angegriffenen Gruppe oder nicht - von einem unguten Gefühl der Ohnmacht über ein Ausblenden der abwertenden Inhalte bis hin zu Resignation oder sogar zur Annahme, die teils durch Social Bots generierten und in Filterblasen verdichteten, immer wiederkehrenden Behauptungen entsprächen der Wahrheit.
Hatespeech – was ist darunter zu verstehen?
Hatespeech, zu deutsch Hassrede, ist Ausdruck von Rücksichtlosigkeit, Intoleranz und Brutalität sozialer Umgangsformen und Sprache, die an analogen Stammtischen und online in sozialen Medien zunehmen. Kennzeichen von Hatespeech ist das Schaffen eines zu verteidigenden „Wir“ durch die Konstruktion und Abwertung eines fremden bedrohlichen „Ihr“. Dieses Herabsetzen von „den Anderen“ geht einher mit gesellschaftlichen Differenzierungs- und Zugehörigkeitsprozessen, die rassistische Abwehrhaltungen zur Folge haben.
Getarnt wird Hatespeech oft durch den Vorwand der freien Meinungsäußerung à la „Man wird ja noch sagen dürfen, dass…“; sie ist jedoch als Diskriminierung und Tatbestand der Volksverhetzung zu verstehen, der erfüllt ist, sobald eine Person „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ (StGB, §130(1)).
Das Ministerkomitee des Europarates hat bereits vor 20 Jahren, nämlich 1997, eine Empfehlung R (97) 20 über Hatespeech erlassen und dabei Hatespeech wie folgt definiert: „Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt“ (human rights.ch, 2017).
Digitale Hatespeech in Form von Shitstorms, beleidigenden Kommentaren oder Fake News begegnet Internetnutzer*innen täglich. Gerade internetaffine Jugendliche sind somit ständig mit Hatespeech konfrontiert, ihnen fehlt jedoch im Umgang damit eine sichere Handlungsfähigkeit. Vielmehr reichen ihre Reaktionen - seien sie nun Teil der angegriffenen Gruppe oder nicht - von einem unguten Gefühl der Ohnmacht über ein Ausblenden der abwertenden Inhalte bis hin zu Resignation oder sogar zur Annahme, die teils durch Social Bots generierten und in Filterblasen verdichteten, immer wiederkehrenden Behauptungen entsprächen der Wahrheit.
Hatespeech – was ist darunter zu verstehen?
Hatespeech, zu deutsch Hassrede, ist Ausdruck von Rücksichtlosigkeit, Intoleranz und Brutalität sozialer Umgangsformen und Sprache, die an analogen Stammtischen und online in sozialen Medien zunehmen. Kennzeichen von Hatespeech ist das Schaffen eines zu verteidigenden „Wir“ durch die Konstruktion und Abwertung eines fremden bedrohlichen „Ihr“. Dieses Herabsetzen von „den Anderen“ geht einher mit gesellschaftlichen Differenzierungs- und Zugehörigkeitsprozessen, die rassistische Abwehrhaltungen zur Folge haben.
Getarnt wird Hatespeech oft durch den Vorwand der freien Meinungsäußerung à la „Man wird ja noch sagen dürfen, dass…“; sie ist jedoch als Diskriminierung und Tatbestand der Volksverhetzung zu verstehen, der erfüllt ist, sobald eine Person „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ (StGB, §130(1)).
Das Ministerkomitee des Europarates hat bereits vor 20 Jahren, nämlich 1997, eine Empfehlung R (97) 20 über Hatespeech erlassen und dabei Hatespeech wie folgt definiert: „Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt“ (human rights.ch, 2017).
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Donnerstag, 11. Mai 2017
Cybermobbing und Schule
Heutzutage ist der Umgang mit den neuen Medien ein fester Bestandteil
im Leben der Jugendlichen. Dies stellt unsere Gesellschaft vor
zahlreiche neue Herausforderungen, denn diese neuen
Kommunikationstechniken bringen nicht nur positive Aspekte mit sich, sie
bergen auch Gefahren. Ein Beispiel dafür ist der Suizid einer jungen
Amerikanerin, welche sich aufgrund schrecklicher Schikanen im Internet
das Leben nahm.
Die 15-jährige Kanadierin Amanda Todd hielt die Hänseleien nicht mehr aus, sie wurde monatelang von ihren Mitschülern wegen eines Nacktfotos im Internet gemobbt. Ein Mann hatte es an die ganze Schule verschickt. „Ich habe niemanden“, steht in schwarzer Schrift auf einer weißen Karteikarte. „Ich brauche jemanden.“ Darunter hat das junge Mädchen einen traurig guckenden Smiley gemalt. Das Video ist der neun Minuten lange Hilferuf des Cybermobbing-Opfers Amanda Todd. Nicht einmal zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Videos ist das Mädchen tot. Die 15-jährige nahm sich aufgrund der nicht enden wollenden Hänseleien im Netz das Leben.
Der Fall Amanda Todd zeigt, wie wichtig es ist, das Thema Cybermobbing nicht auszublenden. Die Eltern und auch die Schule haben die Aufgabe, die Schüler und Schülerinnen über die neuen Medien aufzuklären und die damit verbundenen Kompetenzen zu vermitteln (vgl. Fawzi 2009, S. 119ff). In dieser Ausarbeitung wird zunächst auf das Phänomen Cybermobbing eingegangen und im weiteren Verlauf die möglichen Ursachen und Folgen erläutert. Anschließend wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten es für Schulen und Lehrer gibt, präventiv aktiv zu werden. Dazu wird am Ende die App „Erste-Hilfe bei Cybermobbing“ von klicksafe.de vorgestellt, zudem wurde ein Cybermobbing-Experte der Polizei Baden Württemberg interviewt.
Die 15-jährige Kanadierin Amanda Todd hielt die Hänseleien nicht mehr aus, sie wurde monatelang von ihren Mitschülern wegen eines Nacktfotos im Internet gemobbt. Ein Mann hatte es an die ganze Schule verschickt. „Ich habe niemanden“, steht in schwarzer Schrift auf einer weißen Karteikarte. „Ich brauche jemanden.“ Darunter hat das junge Mädchen einen traurig guckenden Smiley gemalt. Das Video ist der neun Minuten lange Hilferuf des Cybermobbing-Opfers Amanda Todd. Nicht einmal zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Videos ist das Mädchen tot. Die 15-jährige nahm sich aufgrund der nicht enden wollenden Hänseleien im Netz das Leben.
Der Fall Amanda Todd zeigt, wie wichtig es ist, das Thema Cybermobbing nicht auszublenden. Die Eltern und auch die Schule haben die Aufgabe, die Schüler und Schülerinnen über die neuen Medien aufzuklären und die damit verbundenen Kompetenzen zu vermitteln (vgl. Fawzi 2009, S. 119ff). In dieser Ausarbeitung wird zunächst auf das Phänomen Cybermobbing eingegangen und im weiteren Verlauf die möglichen Ursachen und Folgen erläutert. Anschließend wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten es für Schulen und Lehrer gibt, präventiv aktiv zu werden. Dazu wird am Ende die App „Erste-Hilfe bei Cybermobbing“ von klicksafe.de vorgestellt, zudem wurde ein Cybermobbing-Experte der Polizei Baden Württemberg interviewt.
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