Dienstag, 17. Juli 2018

Phishing

Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=IR0UM33botU

Phishing:
  • Kommt vom Wort "fishing", bedeutet also "angeln".
  • Beim Phishing geht es darum, sensible Daten wie Passwörter zu stehlen.
  • Dazu werden Tricks benutzt, meistens durch E-Mails (vor dem Internet gab es dieses Phänomen auch schon, jedoch per Telefon).
  • Meistens werden Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten zu Online-Banking-Accounts "gefischt".
Wie kann man sich schützen?
  • Virensoftware
  • "Verstand benutzen": E-Mails (wie alles andere auch) kritisch hinterfragen (auf Formulierungen achten, Banken fragen Passwörter nicht per E-Mail ab)
  • PERSÖNLICHES GESPRÄCH mit dem Absender suchen (Bank, Kollegen,...)
Weitere Informationen: http://www.was-ist-malware.de/virenschutz/phishing/

Weitere Gefahren im Netz: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Die-zehn-groessten-Gefahren-im-Internet.html

Donnerstag, 12. Juli 2018

USK und der Shooter Fortnite

USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle): Die USK ist eine freiwillige Selbstkontrolle der Computerspielewirtschaft und verantwortliche Stelle für die Prüfung von Computerspielen in Deutschland. Zu Beginn waren die Freigaben der USK nur Empfehlungen, seit 2003 das Jugendschutzgesetz geändert wurde sind die Altersfreigaben verpflichtend und müssen auf dem Spiel und dem Datenträger sichtbar gemacht werden. Geprüft werden die Spiele von vier Jugendschutzsachverständigen und einem Vertreter der Obersten Landesjugendbehörde. Die Spielehersteller reichen ihr Spiel ein und bezahlen das Verfahren, das Resultat ist rechtlich bindend. (www.usk.com)

Die USK schreibt dazu jedoch: „Die Alterskennzeichen, die im Prüfverfahren der USK vergeben werden, sind ein wertvolles Hilfsmittel für diese Entscheidung. Sie geben jedoch keine Auskunft darüber, ob das Spiel für Kinder schon beherrschbar oder verständlich ist. Stattdessen garantieren die Alterskennzeichen, dass das Spiel aus Sicht des Jugendschutzes unbedenklich ist.“ http://www.usk.de/pruefverfahren/pruefverfahren/

Fortnite: Das Spiel Fortnite ist aktuell eines der erfolgreichsten Spiele und hatte im Juni über 100 Millionen Spieler. Es ist ein Shooter im Cartoon Look. Das kostenpflichtige Hauptspiel ist USK geprüft und ab 12 Jahren zugelassen. Das weitaus verbreiterte Onlinespiel, das kostenlos heruntergeladen werden kann ist jedoch USK ungeprüft. Das macht die Einschätzung des Spiels durch Eltern deutlich schwieriger. Wie es dazu kommt ist in einem Artikel der Gamestar gut beschrieben. https://www.gamestar.de/artikel/fortnite-die-frage-nach-der-altersfreigabe-das-sagt-die-usk-zum-battle-royale-shooter,3327913.html

Mittwoch, 11. Juli 2018

ZDF Doku: "Deutschland radikal - Internet, Hetze, Gewalt"

Einblicke in Online-Aktivitäten der Rechts- und Linksextremisten in Deutschland bietet diese ZDF-Doku: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/deutschland-radikal-internet-hetze-gewalt-102.html

Der G20-Gipfel (2017) in Hamburg zeigte, dass die Gewaltbereitschaft wächst. Die Extremisten im Netz sind heute aktiv wie nie. Propaganda und Fake-News verbreiten sich schnell in sozialen Netzwerken. Heute braucht man keine Journalisten, um Information zu veröffentlichen. Theoretisch kann jeder mit Internet-Anschluss entscheiden, was er veröffentlichen will und man erreicht potenziell ein Millionen-Publikum. Früher verbreitete sich Propaganda durch Plakate, heute agieren die Rechts- und Linksextremisten im Netz. Sie wissen, wie sie für die (jungen) Leute die Information attraktiv darstellen können, z.B: "aktiv und unsterblich werden und Widerstand leisten".

Die Neonazis sind nicht immer die glatzköpfigen starken Männer, sondern auch der nette Nachbar oder die alte Dame mit Einkaufstasche. Es gibt viele unterschiedlichen Akteure, die sich im Netz organisieren, austauschen, planen, über Strategieren reden. Es ist viel leichter, seine Meinung zu posten, als sie öffentlich auf der Straße oder im Familienkreis zu äußern. In sozialen Netzwerken entsteht der sogenannte "Echo-Kammer-Effekt": Man hört und sieht das, was man sehen und hören will. Es führt dazu, dass die eigene Meinung verstärkt wird.

Mit Videos im Netz rufen die Linken zur Teilnahme an Demonstrationen am Tag der Arbeit (1. Mai). Gleich werden auch die anderen extremen Gruppierungen aktiv und posten ebenfalls Videos und rufen zu einer Gegendemo auf. Und als Ergebnis versammeln sich sechs Mal so viele Neonazis als Linke. Die Behörden beobachten die Organisationen im Netz. Sie organisieren sich auch während der Demonstration: was früher ins Megafon gesagt wurde, läuft heute durch Messenger, Twitter u.a. Laut Verfassungsschutz (2016) gehören 12.100 Menschen zur Gruppe der gewaltorientierten Rechtsextremisten. Das sind 13,6 % mehr als 2015. 8.500 Menschen zählen zu den gewaltorientierten Linksextremisten (+10% seit 2015). Linke agieren etwas konspirativer und vorsichtiger als Rechte.

Sie üben Druck auf "unbequeme Personen" im Internet aus. Hass, Hetze und Bedrohungen führen viele Menschen, die gegen Radikalisierung auftreten, zum Aufgeben. 2016 verzeichnete der Verfassungsschutz 22.471 rechtsextremistischen Straftaten, davon 1.600 Gewalttaten und 5.230 linksextremistische Straftaten, davon 1.201 Gewalttaten.

Bei den rechtsradikalen Gruppen werden immer öfter Ausländer zu Opfern. Islamisten nutzen ebenfalls das Internet: die Radikalisierung, Rekrutierung und Mobilisierung findet überwiegend im Netz statt. Das Video dazu in ZDF.de: deutschland-radikal-internet-hetze-gewalt-102.html (11.07.2018)

Die gefährliche Seite des Chattens – Virtueller Missbrauch im Internet

Kommunikation über das Internet ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken, nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die jüngere Generation. Die Diskussion, dass Eltern nicht mitbekommen, was Kinder an ihrem Smartphone und Laptop machen, ist immer wieder ein Thema. Auf welchen Seiten wird gesurft oder mit wem wird gechattet?

Genau das nutzen Kinderschänder aus. Täglich werden Kinder und Jugendliche über Chat-Räume sexuell missbraucht. Pädophile registrieren sich in offenen Chats, um gezielt Kontakt zu Kindern zu suchen. Sie geben sich häufig selbst als Kind aus, um das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen. Manche wollen sich nur unterhalten, viele haben aber auch andere Absichten. Der Austausch anzüglicher Fotos ist nur eine der Forderungen, die teilweise mit Drohungen verbunden werden. Ein Problem, welchem nur stichprobenartig von Experten nachgegangen werden kann. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Eltern versuchen, ihre Kinder zu schützen. Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu schützen?
  • Das Internet nicht verbieten, aber über die Gefahren beim Chatten aufklären.
  • Den Kindern und Jugendlichen erklären, dass sie private Adressen und Daten im Internet nicht preisgeben dürfen.
  • Täter anzeigen und den Chat-Provider über Belästigungen informieren.
Nicht nur Eltern können helfen. Auch die Schule kann das Thema im Unterricht behandeln und die Schülerinnen und Schüler aufklären. Zudem gibt es Internetseiten, die sich für den Schutz von Kindern im Netz einsetzen, z.B. www.jugendschutz.net

Report Mainz berichtet ebenfalls über das Thema. Die Reportage zeigt, wie Pädophile ungehindert Internetdienste nutzen:

Gefahren im Internet – 5 wichtige Regeln für Kinder und Jugendliche

Learnattack hat 5 Gefahren im Internet aufgezählt und gibt Tipps an Kinder und Jugendliche um diesen entgegenzuwirken. Zu den 5 Gefahren gehören:
  • Anonymität im Web
  • Cybermobbing
  • Verletzung von Urheberrechten
  • Das Internet vergisst nie
  • Abhängigkeit vom Netz
Der Artikel endet jedoch mit dem Tipp, ein Abo für learnattack abzuschließen, welches vermutlich die 6. Gefahr im Internet wäre. Zwar war dieser Tipp eindeutig an die Eltern gerichtet, doch musste ich trotzdem etwas schmunzeln, dass diese Gefahr nicht in den zuvor aufgelisteten Abschnitten behandelt wurde.

Apple, Facebook, Tracking

Apple erklärt Facebook mit dem „intelligenten Tracking-Schutz 2.0“ den Krieg. Privates soll privat bleiben. Auf der WWDC stellte Apples Software-Chef Federighi neue Features für den Safari-Browser vor. Um was geht es bei den neuen Features?

Wer kennt es nicht aus dem Alltag? Man sucht im Netz nach einer bestimmten Sache, neuen Fußballschuhen oder möglichen Urlaubsländern, und plötzlich tauchen auf jeder Webseite entsprechende Werbebanner auf. Man wird durch das komplette Netz mit Werbung verfolgt.
"Wir glauben, dass eure privaten Daten auch privat bleiben sollen. Nicht weil ihr etwas Verbotenes getan oder etwas zu verstecken habt, sondern weil auf euren Geräten viele sensible Daten sein könnten. Und wir glauben, ihr sollt die Kontrolle darüber haben, wer diese sehen kann". (Federighi, Apple-Software Chef).
Unter allem und jedem sieht man im Netz diese kleinen Like- und Share-Buttons. Durch die neuen Features erscheint nun ein großes Pop-Up im Browser-Fenster mit einer Warnung, dass persönliche Daten gesammelt werden. Dies dürfte den einen oder anderen Nutzbar sicherlich davon abhalten.

Es geht aber noch weiter. Firmen wie Facebook sind in der Lage, anhand diverser Parameter die Geräte, mit denen man durch das Netz surft, zu identifizieren. Diese Technik nennt sich Fingerprinting. Der neue Safari-Browser überträgt in Zukunft diese nicht mehr. Alles, was einen Nutzer verraten könnte, wird nicht mehr übertragen. Aber nicht nur Facebook ist davon betroffen. Auch Firmen wie Google sind von den Features von Apple nicht begeistert. Mit einem neuen Feature gerät ein Milliardengeschäft unter Druck.

Das Spiel mit dem Tod: Blue Whale

https://www.focus.de/panorama/videos/toedliches-social-media-spiel-blauer-wal-soll-maedchen-in-den-suizid-treiben_id_6723580.html - Die ,,Blue Whale Challenge“, auch ,,Blue Whale Game" genannt, ist ein ziemlich gefährliches Internetphänomen, welches Ende 2016 in Russland und Mitte 2017 auch im europäischen Raum bekannt wurde. Die ,,Blue Whale Challange“ hat ihren Namen von der Legende, dass Blauwale Suizid begehen, indem sie absichtlich auf den Strand schwimmen.

Bei diesem ,,Spiel“ erhalten Jugendliche Kettennachrichten von einem Unbekannten, der ihnen 50 Aufgaben stellt. Diese müssen sie in den nächsten 50 Tagen lösen. Diese können harmlos sein, wie beispielsweise nachts aufzustehen und einen Film anzuschauen. Es soll aber auch extremere Aufgaben geben. So sollen sich die Teilnehmer selbst verletzen oder auf die Dächer von Häuser klettern. Haben sie alle erfüllt, kriegen sie die letzte Aufgabe gestellt: sich das Leben zu nehmen. Laut russischer Medien sollen bereits rund 100 Jugendliche wegen der ,,Blue Whale Challange“ gestorben sein.

Hier nochmal ein Link, welcher über die Opfer und ihren Angehörigen berichtet: https://www.youtube.com/watch?v=1xE6Af8IR7c

Dienstag, 10. Juli 2018

Computerbetrug.de

Die Internetseite Computerbetrug.de befasst sich mit einer Vielzahl von Gefahren, die im Netz oder am Handy (Telefon) auftreten können.

Die Seite informiert den Nutzer detailliert über Abofallen und Abzockmaschen von Betrügern. Unter der Rubrik News werden immer wieder aktuelle Themen, vom Warnhinweis bis zum Gerichtsurteil, veröffentlicht.

Die größte Rubrik bildet der Reiter sicher im Netz. Hier wird man über allgemeine Gefahren, Schädlingssoftware und Internetbanking aufgeklärt. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie man seinen guten Ruf im Internet schützen kann und inwieweit Recht und Gesetz hier eine Rolle spielen.
Abschließend gibt es Tipps und Tricks für die Sicherheit im Netz. Die Sicherheit von Passwörtern wird an dieser Stelle genauso thematisiert wie beispielsweise grundlegende WLAN Router-Einstellungen.

Im Bereich Downloads werden unterschiedliche Sicherheitsprogramme vorgestellt. Durch das Anklicken der Links kommt man direkt auf den Seiten der Anbieter raus.

Es gibt die Möglichkeit Fragen und Warnhinweise in ein Forum einzustellen und mit anderen Usern zu diskutieren.

Freitag, 6. Juli 2018

Internet-ABC: Gefahren und Schutz

Das „Internet-ABC“ macht auf eine ganze Bandbreite von Gefahren aufmerksam, denen Kinder im Internet begegnen können. Es wird grundlegend erklärt, welche Probleme auftreten können und wie man dagegen vorgehen kann. Sowohl Eltern und LehrerInnen als auch SchülerInnen werden dabei adressiert.

Die Elterninformationen betreffend, wird über Themen wie „Abzocke / Kostenfallen“, „Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen“, „Mobbing und Cybermobbing“, „Gewalt, Pornografie, Extremismus: Jugendschutz im Internet“, „Hate Speech“ und vieles mehr aufgeklärt. Diese Themen sind gerade für Eltern, die sich vielleicht weniger gut im Web auskennen sehr geeignet, um Gefahren (frühzeitig) zu erkennen.

Man findet zu den unterschiedlichsten Gefahren kurze Informationstexte, um sich einen Einblick zu verschaffen. Für LehrerInnen gibt es verschiedene Arbeitsblätter und Lernmodule, die sie mit ihren SchülerInnen durchführen können.

Das Lernmodul „Datenschutz – das bleibt privat!“ informiert über Datenschutz, und man kann verschiedene Aufgaben erledigen und Fragen beantworten. Am Ende wird erklärt, was man tun kann, falls Daten von einem im Internet missbraucht wurden.

Auch gibt es eine meiner Meinung nach gelungene Anleitung für Kinder, welche erklärt, was man tun kann, wenn Daten missbraucht wurden. Allerdings muss man aufpassen, welche der Lernmodule man mit Kindern durchführt, da hier teils (ob bewusst oder unbewusst) Klischees bedient werden. Dies ist zum Beispiel beim Lernmodul „Lügner und Betrüger im Internet“ und "Viren und andere Computerkrankheiten" der Fall.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Network-Marketing

Network -Marketing – lukrativer Job oder knallharte Ausbeutung?

Das große Geld, ohne viel dafür tun zu müssen. Ein Versprechen, welchem man im medialen Raum fast ständig begegnet. Man müsse nur ein, zwei Klicks machen, die E-Mail hier oder dort registrieren und schon ist der Weg geebnet. Wer es nicht macht, sei im Prinzip selbst schuld. In diesem Zusammenhang fällt auch der Begriff des Network-Marketings. Im Artikel „Bist du noch ein Looser“ auf Zeit Online wird kritisch über diese Vertriebsform berichtet: https://www.zeit.de/2018/27/influencer-marketing-instagram-werbung-network

Doch was wird kritisch betrachtet? Hervorgehoben wird, dass Network-Marketing keine absolut neue Erfindung ist. Als Beispiel dienen Tupper-Partys, die bereits Mitte des letzten Jahrhunderts aufkamen. Neu sind allerdings die Verbreitung bzw. die Nutzung der Sozialen Medien, um das eigene soziale Netzwerk zu nutzen, um Kunden zu generieren.

Was ist Network-Marketing?

Network-Marketing stellt eine spezielle Form des Direktvertriebs dar. Direktvertrieb bedeutet, dass das Unternehmen direkt die eigenen Produkte an die Kunden verkauft. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über geschulte Mitarbeiter des Unternehmens. Im Gegensatz zum klassischen Direktvertrieb wird es den Kunden beim Network-Marketing möglich, auf selbständiger Basis die Waren zu verkaufen. Das Geld wird nicht allein über die eigenen Verkäufe erzielt. Jeder Verkäufer erhält über die Verkäufe der angeworbenen Verkäufer eine Provision. Es verdienen also alle Personen, die in der Rangordnung sind.

Wie können unseriöse Unternehmen im Bereich Network-Marketing erkannt werden?

Zu diesem Thema hat die IHK München eine Liste von Merkmalen unseriöser Anbieter herausgegeben: https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/unternehmensgruendung/erste-schritte-selbstaendigkeit/gruender-abc/unseroesevertriebsformen/1162490

Versprechungen vom einfachen, schnellen Geld ohne Aufwand sollten Jobsuchende kritisch werden lassen. Außerdem, wenn dazu aufgefordert wird, die Produkte im eigenen Verwandtschafts-, Freundes- und Bekanntenkreis zu vertreiben bzw. dort neue MitarbeiterInnen anzuwerben.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Schulungen mit hohen Eigenkosten verbunden sind. Häufig ist der verpflichtende Kauf von Produkten auf Vorrat, ohne Möglichkeit überflüssige Produkte zurückgeben zu können, verpflichtend. Diese Produkte werden dann auch nicht von Herstellern direkt bezogen, sondern von einem Verkäufer, der in der Hierarchie über der Person steht. Es besteht häufig Druck, Unterschriften sofort zu leisten.

Bei Schulungen und Werbungsveranstaltungen für neue MitarbeiterInnen steht nicht etwa das Produkt oder die Sachinformationen im Zentrum, sondern Emotionen und die Möglichkeit, sich schnell und einfach alle Träume erfüllen zu können. Diesen Lifestyle leben MitarbeiterInnen aus den höheren Rängen gut sichtbar in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Instagram vor. Deren Leben zeigt nur einen Bruchteil des Systems und nicht das Leben, das die neu angeworbenen MitarbeiterInnen sofort erwartet.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Durch Youtube-Tutorials zum Mathepro

Daniel Jung ist ein ehemaliger Lehramtsstudent, der sich mit seinem Youtube-Kanal selbstständig gemacht hat und damit sehr erfolgreich ist. Er bietet kurze (3-4 Minuten) Tutorials an, in denen er kurz und prägnant ein Thema erklärt. Aufgebaut ist sein Channel, wie er selbst sagt, wie Wikipedia im Youtube-Format. Angeboten und abgedeckt werden alle Basics bis Klasse 10, Wirtschaftsmathematik für Berufskolleg und höhere Mathematik für Fachhochschule und Studium.

Videos sind nützlich für
  • Schüler
  • Eltern, die mit ihren Kindern lernen wollen
  • Lehrer und Dozenten
  • Studenten
  • Nachhilfe Zentren
Vorteile
  • Man kann die Videos so oft anschauen, wie man möchte
  • Kostenlos
  • Man kann einzelne Videos oder ganze Playlisten (zu einem Thema) anschauen
  • Kombination aus Hören und Sehen
  • Verknüpfbar mit Übungsaufgaben

Mittwoch, 20. Juni 2018

Tschüss zum Frontalunterricht mit Flipped Classroom

Dass Medien in Schulen zur Vermittlung von Lehrinhalten benutzt werden, ist grundsätzlich nichts Neues. Ab sofort ist es jedoch möglich, den üblichen Frontalunterricht aus der Welt zu schaffen. Flipped Classroom nennt sich das didaktische Konzept und bringt viele Vorteile mit sich.

Flipped Classroom, Umgedrehter Unterricht oder auch Inverted Classroom ist eine Unterrichtsmethode aus den USA. Dabei werden die üblichen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers ,,umgedreht“. Lerninhalte werden vor dem Unterricht in aufbereiteter Form - insbesondere als Video - zur Verfügung gestellt und die gemeinsame Zeit im Klassenraum für Praxis und Anwendung genutzt.

Flipped Classroom hat zum Ziel, mehr Raum für interaktive Zusammenarbeit mit den Lernenden zu schaffen und die klassischen Erklärphasen aus dem Frontalunterricht in das Selbststudium zu verlagern. Im ursprünglichen Konzept des Flipped Classroom tritt die/der Lehrende selbst im Video oder Audio auf, es kann aber durchaus auch Material mit anderen Akteurinnen und Akteuren angeboten werden.

Das, was sonst in der Veranstaltung stattfindet – nämlich oft das Erklären und Vorstellen neuer Inhalte –, soll nach draußen, in die Vorbereitungszeit der Lernenden verlagert werden. Das, was in Veranstaltungen oft zu kurz kommt, nämlich die Vertiefung, die Übung und die Auseinandersetzung der Lernenden mit den Inhalten, soll dort stattfinden, wo auch Lehrende da sind, um dies zu begleiten.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Erklärvideos von simpleshow

Das Stuttgarter Unternehmen simpleshow erstellt Erklärvideos, dabei werden schlichte
Schwarz-/Weiß-Zeichnungen verwendet. Die meisten Videos zeichnen sich dadurch aus, dass sie Themen in Geschichten verpacken und sie dadurch anschaulicher machen. Seit einigen Jahren gibt es nun die mysimpleshow, hier kann jeder sein eigenes Erklärvideo, mit den Zeichnungen von der simpleshow, erstellen. Dazu wird ein Text erstellt, die mysimpleshow macht dann Vorschläge für die Visualisierung. Der Sprecher wird automatisch hinzugefügt. Dadurch können sehr schnell und einfach Erklärvideos erstellt werden und der Fokus liegt dabei auf dem Skript und dem "Storytelling", da die Visualisierung durch die mysimpleshow übernommen wird: https://videos.mysimpleshow.com/Y7voXnlpjy

Mathe-Nachhilfe durch YouTube-Videos

"Du sparst dir Stress und Angst vor JEDER Klausur.
Hol dir bessere Noten in weniger Zeit!
ES IST ZEIT, DAS BESTE AUS DIR RAUSZUHOLEN!"

All das verspricht der YouTube-Kanal "TheSimpleMaths". Auf dem Kanal werden seit 2011 Erklärvideos veröffentlicht, die sich mit mathematischen Themen aus dem Schulalltag beschäftigen. Das Konzept der beiden Gründer Alexander Giesecke und Nicolai Schork besteht darin, die Inhalte so simpel wie möglich zu vermitteln. In den Videos agieren sie nicht als langweilige Nachhilfelehrer, sondern versuchen, die Inhalte aus der Rolle eines Kumpels zu vermitteln und mit einer Portion Humor zu verknüpfen. Die Videos sind als Prezi-Präsentationen mit Bildern, Piktogrammen und Animationen gestaltet. Mit inzwischen fast 700.000 Abonnenten scheint dieses Konzept voll und ganz aufzugehen.

Ergänzt wird der Videokanal inzwischen durch eine kostenpflichtige Homepage und seit 2016 auch durch eine Lernapp. Hier sind Übungsaufgaben, Zusammenfassungen und persönliche Playlisten zu den Videos verfügbar. Inzwischen gibt es auch YouTube-Kanäle mit Erklärvideos zu acht weiteren Schulfächern sowie zu Informatik und Maschinenbau.

YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/TheSimpleMaths/featured
Lernplattform: https://thesimpleclub.com/login

Das digitale Klassenzimmer


Neue Technologien erobern nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Schule. Tablets sollen den Schulunterricht bereichern. Mit ihnen sollen Kinder auf moderne Medien vorbereitet werden. Doch macht die Digitalisierung des Unterrichts Kinder wirklich schlau? - https://youtu.be/lpygP-h0MfA

Mittwoch, 13. Juni 2018

Studie zur digitalen Bildung der Bertelsmann Stiftung

Eine sehr interessante Studie zur digitalen Bildung in unserem Schulsystem. Die Studie ist relativ aktuell und zeigt auch die Problematik auf. Wir sind in der Schule noch nicht da angekommen, wo die heutige Technologie in den Haushalten präsent ist: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/BSt_MDB3_Schulen_web.pdf

Medienbildung im Kunstunterricht.

Im Kunstunterricht gelten ganz andere Regeln als im Mathe- oder Deutschunterricht. Kunst fördert eine kritische Denkweise. Sie ist das einzige Fach, das sich mit dem Bild als Bild auseinandersetzt.

Das Bild in Kunst und Gesellschaft. Bilder erfüllen eine der wichtigsten symbolischen Funktionen. Sie fungieren wie Zeichen und Buchstaben; stellen Werte, Normen, Sichtweisen dar; geben Impulse der kommunikativen Auseinandersetzung mit sich selbst, der Umwelt, den Anderen. Bilder können auch manipulieren und manipuliert werden, vor allem in der Zeit der Digitalisierung. Bilder (Gemälde, Grafiken, Fotografie) dienen der Abbildung von Realität, unterstützen Erinnerung (Urlaubsfoto), dienen der Vermarktung (Werbung), der Orientierung (Piktogramme) und auch der Bildung.

Das bewegte Bild ist das Leitmedium des 21. Jahrhunderts. Die technischen Medien verändern unsere Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten. Trotz allem sollen sie um Anerkennung als Kunstform kämpfen und werden im Kunstunterricht vernachlässigt. Konflikt zwischen Kunst und Medien ist desto absurder, je mehr sich zeitgenössische Kunst auf mediale und technische Ereignisse bezieht. Die Bilder tauchen heute nicht nur im Museum auf, sondern machen ein Teil des Internet aus.

Bildung mit und über Medien. Kunstunterricht ist eine ideale Voraussetzung für die Integration mediendidaktischer und medienerzieherischer Ansätze. Medien können sowohl Mittel als auch Inhalt des Unterrichts werden. Und die Aufgabe des Kunstunterrichts ist auch, neue digitale Techniken zu rezipieren und zu produzieren. Die inhaltliche und methodische Ausrichtung ändert sich durch die Kombination unterschiedlicher Medien, Techniken, Geräte, die sich mit einem Thema befassen.

Zum Beispiel Kurzfilmprojekte sind hervorragend, um aktiv die ästhetische, analytische und mediale Kompetenzen zu fördern, sich im Team zu organisieren, Lösungen zu finden und sinnvoll die Techniken einzusetzen.

Quelle: https://lmz-bw.de/medienbildung-kunstunterricht.html

Virtuelles Klassenzimmer

Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht es Lehrern und Schülern, die nicht im selben Raum sind, in Kontakt zu treten. Dies kann zum Beispiel über Lernplattformen geschehen, wie zum Beispiel „Moodle“. Allerdings sind noch mehr Alternativen vorhanden. Über Webcams können ganze Unterrichtsstunden gefilmt werden, die dann entweder live mitverfolgt oder auf einer Lernplattform hochgeladen werden können.

Eine weitere Möglichkeit ist das „White-Board“, eine elektronische Tafel, die auf einem bestimmten Server installiert werden muss. Auf dieser können alle Teilnehmer dann online Skizzen anfertigen oder Texte schreiben. Ebenfalls kann man das Geschriebene direkt speichern und auf der Lernplattform hochladen..

Das virtuelle Klassenzimmer ist längst keine theoretische Überlegung mehr, es wird durchaus in der Praxis angewandt. Bisher gibt es zwar nur sehr wenige Schulen, die das virtuelle Klassenzimmer nutzen, aber es ist immer mehr im Kommen. Es ist eben auch eine Alternative für Schüler, die nicht zur Schule gehen können (z.B. Leistungssportler, Musiker, Schauspieler, Kinder mit Schulangst, Kinder, die gemobbt werden, etc.).

Das virtuelle Klassenzimmer findet jedoch auch außerhalb der Schule Einsatzmöglichkeiten. Suzuki schult seine Mitarbeiter über das virtuelle Klassenzimmer und lässt Seminare online stattfinden, um Reiseaufwand und Kosten zu sparen. Das virtuelle Klassenzimmer bringt viele Vorteile mit sich, die Moodle-Kurse zum Beispiel wären aus Unis und Hochschulen nicht mehr wegzudenken.

Vorteile:
  • "Mehr Bildung für alle" --> Schüler auf einer Insel bekommen so einen Lehrer
  • Zeitersparnisse
  • Alternative für Kinder, die nicht zur Schule können
Nachteile:
  • Verzögerungen im Live-Bild und -Ton
  • "Einsamkeit des Lehrers"
  • Technische Probleme
  • Geduld
Youtube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=m37FPcCoQHk

Montag, 11. Juni 2018

JUUUPORT e.V.

JUUUPORT ist ein Portal zur anonymen Beratung und für praktische Online-Tipps für Jugendliche und von Jugendlichen, das vom Verein JUUUPORT e.V. angeboten wird.

Beraten wird zu Themen rund ums Netz und insbesondere bei Problemen wie Cybermobbing, Mobbing, sozialen Netzwerken oder Abzocke. Über ein Beratungsformular können Jugendliche unter Angabe ihres Geburtsjahrs (dient der besseren Einschätzung der Fälle) und ihrer Mailadresse oder Handynummer (freiwillige Angaben) ihr Anliegen schildern. JUUUPORT versichert, dass spätestens am nächsten oder übernächsten Tag eine Antwort gesendet wird, die über einen vorher erhaltenen Code abgerufen werden kann.

Die JUUUPORT-Scouts sind selbst Jugendliche, die von dem Verein ausgebildet werden hinsichtlich beraterischer, psychologischer und rechtlicher Grundlagen. Bei schwierigen Fragen stehen allerdings trotzdem noch Erwachsene und Experten zur Verfügung, an die sich die Scouts wenden können, um auch schwierige Fälle entsprechend beantworten zu können.

Zusätzlich zu der Beratung gibt es auf dem Portal weitere Möglichkeiten, sich über das Netz und insbesondere seine Gefahren im Magazin zu informieren. Unter anderem gibt es Rubriken wie:
und einige mehr, um hier nur diejenigen zu nennen, die einen Bezug zu Gefahren im Netz haben.

Themen, zu denen häufig Fragen eingegangen sind, werden auf einer Extraseite direkt beantwortet. Die Themen sind z.B. Recht am eigenen Bild, Datenmissbrauch, Datenspionage und einige weitere.

Auch über das Portal hinaus ist der Verein aktiv zu Themen der Sicherheit im Netz: Er bietet zum Beispiel zusammen mit klicksafe ein Webinar für Schulen zum Thema "Meine Geheimnisse im Netz".

Im Februar 2018 startete das neue Projekt "Werte Leben -Online", in dem es darum geht, dafür zu sensibilisieren, dass man sich auch im Web aktiv gegen Rassismus, Cybermobbing und für Respekt und Toleranz im Netz einsetzen kann. Auch hier wird wieder für Datenschutz und Sicherheit sensibilisiert und vor allem auch, diesen zu respektieren. Also keine Bilder von jemand anderem zu posten ohne dessen Einwilligung.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Digitales Lernen / Prime Division

Einen interessanten Artikel zum Thema digitale Bildung hat die FAZ veröffentlicht: Revolution im Klassenzimmer

Doch viel wichtiger ist, dass der Bruder meines besten Freundes ein Spiel hat, welches ich auf diesem Wege vorstellen möchte!!



https://hypnoticowl.com/de/games/prime-division/

Es geht darum, große Zahlen möglichst schnell in ihre Primfaktoren zu zerlegen!! Nichts verstanden? Egal! Learning by doing ist die Devise! Und nicht nur für Mathestudenten eine schöne Spielerei...