Posts mit dem Label Medienbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Medienbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. Oktober 2023

Aufsatz zum Thema "Wissen 2.0"

Heute ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik" (LBzM) mit dem Titel "50 Jahre Medienkompetenz und kein bisschen weiter? Von der Kommunikativen Kompetenz zu DigComp" erschienen, die viele lesenswerte Beiträge umfasst, unter anderem den folgenden Aufsatz zu einem der Seminarthemen der vergangenen Jahre:

Donnerstag, 24. November 2022

Dieter Baacke Preis 2022

Am vergangenen Freitag, den 18.11.2022, wurden erneut diverse außerschulische oder in Kooperation mit Schulen tätige medienpädagogische Projekte mit dem Dieter Baacke Preis ausgezeichnet. Unter dem Jahresthema „Let’s save our planet – Medienpädagogische Projekte zur ökologischen Transformation“ wurde der Preis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) in den folgenden sechs Kategorien verliehen:

  • Kategorie A: Projekte von und mit Kindern (0 bis 13 Jahre)
  • Kategorie B: Projekte von und mit Jugendlichen (14 bis 21 Jahre)
  • Kategorie C: Interkulturelle und internationale Projekte
  • Kategorie D: Inklusive und intersektionale Projekte
  • Kategorie E: Netzwerkprojekte
  • Kategorie F: Sonderpreis zum Jahresthema

Alle ausgezeichneten Projekte erhielten hierbei ein Preisgeld in Höhe von 2000 €. Die Projekte beziehen sich dabei mit unterschiedlichem Fokus auf die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung). So kombiniert das ausgezeichnete Projekt „TruthTellers – Trust me, if you can…?“ unter anderem die Dimension der Medienkritik mit der Dimension der Mediennutzung, indem Jugendliche die Mechanismen und Wirkungen von Fake News durch eigens erfundene Erzählungen und deren mediale Ausgestaltung selbst testen und damit sensibilisiert werden.

Im Rahmen des Sonderpreises zum Jahresthema spielt die Dimension der Mediennutzung ebenfalls eine zentrale Rolle, indem eine ganze Schule durch das Projekt „#CoR – Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln.“ diverse Medienprodukte zu Nachhaltigkeitsaspekten entwickelte. Auch für den schulischen Kontext sind viele dieser Projekte interessant, weshalb sich ein Blick in die kurzen Beschreibungen dieser Projekte in jedem Fall lohnt.

Quellen:

Freitag, 29. April 2022

Junait – Soziales Netzwerk im Klassenzimmer

Das 2016 von planpolitik herausgebrachte Spiel Junait bietet LehrerInnen der Primar- und Sekundarstufe die Möglichkeit, ihrer Klasse sicher und handlungsorientiert das Thema "Soziale Netzwerke" näherzubringen. Ziel des Planspiels ist es, SchülerInnen zwischen 8 und 12 Jahren sowohl die Möglichkeiten als auch die Gefahren von Sozialen Netzwerken in einem sicheren Rahmen zu zeigen.

Im Spiel wird den SchülerInnen die grundlegende Funktionsweise Sozialer Netzwerke nähergebracht, indem sie in einem fiktiven Netzwerk selbst Profile anlegen und untereinander Freundschaften knüpfen. Darüber hinaus müssen sich die SchülerInnen während des ca. 90-minütigen Spiels auch mit Bots, Werbeanzeigen und Datenschutzverordnungen auseinandersetzen. In Junait auftauchende Problematiken können auf diese Weise spielbegleitend im Unterricht thematisiert werden.

Mehr Informationen zum Spiel unter verbraucherbildung.de.

Donnerstag, 28. April 2022

Medien für Einsteiger - Arbeitsmappe der bpb

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat im Februar 2022 für Pädagogen und Lehrkräfte eine Arbeitsmappe mit dem Titel "Medien für Einsteiger" mit Arbeitsblättern ab Klassenstufe 8 herausgegeben. Auf insgesamt 36 Arbeitsblättern bietet das Arbeitsheft einen Querschnitt durch die Welt der Medien in vier Kapiteln. Hier werden Inhalte wie Medien und ihre Grundlagen, ihre Nutzung und ihre Herausforderungen aufgegriffen. Diese Arbeitsmappe kann sowohl online als pdf heruntergeladen als auch kostenlos über die Webseite bestellt werden: https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb_TiU_Medien_f_Einsteiger_web.pdf.

Samstag, 16. Oktober 2021

Medienkunde als Schulfach?

„Manchmal hatten wir das Gefühl, wir waren die Ersten“ (Wagner 2015).

Mit dieser Aussage möchte Wagner verdeutlichen, dass die Medienbildung zwar in vielen Lehrplänen festgeschrieben, aber die Umsetzung an den Schulen noch sehr mangelhaft ist. Tatsache ist, dass das Thema „Medien“ sich immer stärker und schneller in der Gesellschaft verbreitet und mittlerweile ein zentraler Baustein in unserem Leben geworden ist.
 
Um sich dessen bewusst zu werden, muss man sich nur in einen Zug setzten. Die meisten Menschen vertreiben sich ihre Zeit am Smartphone. Mit dem Smartphone können sie Musik hören, Filme schauen, mit anderen telefonieren, Nachrichten lesen oder sich in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter aufhalten.
 
Wie sieht es mit Medien an der Schule aus? Wer sich an seine Schulzeit zurückerinnert oder eigene Kinder hat, dem wird schnell klar, Medien waren kaum bis gar nicht Teil des Unterrichts. Die Forderung nach Medienbildung an Schulen hat seit der Jahrtausendwende aber deutlich zugenommen. Schließlich hat Schule die Aufgabe, Lernende zu selbstbestimmtem und verantwortlichem Handeln und gesellschaftlicher Teilhabe zu befähigen (vgl. Schaumburg/Prasse 2019, S. 12). Aufgrund dessen, dass Medien immer mehr Platz in unserem Alltag einnehmen, muss die Schule Medien in ihren Unterricht miteinbeziehen.
 
Im folgenden Beitrag wird zunächst aufgezeigt, warum Bildung ohne Medien heutzutage nicht mehr denkbar ist. Ausgehend davon wird dargestellt, wie Medienbildung aktuell an Schulen stattfindet. Abschließend wird die Frage gestellt, ob es den sinnvoll ist, für die Medienbildung ein eigenes Fach, Medienkunde, einzuführen.

Montag, 4. Oktober 2021

Digitalkunde als Schulfach

Aussagen wie „Kinder und Jugendliche sollen Kenntnisse und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die ihnen ein sachgerechtes und selbstbewusstes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in einer von Medien stark beeinflussten Welt ermöglichen“ (Ammann 2009, S. 1) oder „Die Aufgabe, Heranwachsende zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen und sie auf eine selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft vorzubereiten, umfasst mehr denn je die schulische Vermittlung von Medienkompetenz“ (Eickelmann 2017) stehen im Kontrast zur mangelnden technischen Ausstattung und Mediennutzung an den meisten Schulen Deutschlands.

Schlagzeilen wie „Digitalisierung in Deutschland: Schulen fehlt Technik“ (WIWO), „Noch lange keine digitale Revolution“ (FAZ) oder „Digitalisierung an Schulen: Die Mängel sind weiter groß“ (WDR) zeigen doch deutlich, dass diese so wichtige Vermittlung von Medienkompetenzen in unserer digitalen Welt in der Institution Schule viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Braucht es nicht ein Schulfach, um Medienkompetenzen zu vermitteln? Wie würde ein solches Schulfach aussehen und welche Voraussetzungen müssten hierfür erfüllt sein?

Mittwoch, 13. November 2019

Zeitschrift "Medien Pädagogik"

Bei meiner Recherche bin ich auf die Zeitschrift "Medien Pädagogik" gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Open-Access Zeitschrift, welche einen wissenschaftlichen Anspruch und ausgebaute peer-review Prozesse vorweist. Vornehmlich richtet sie sich an Fachpersonen aus der Wissenschaft und Praxis, die sich mit Fragen der Vermittlung zwischen Mensch & Medien (Medienpädagogik) beschäftigt. Vor allem für die Erziehungs- und Medienwissenschaft kann sie einen großen Beitrag leisten.

Hinsichtlich des Erfordernisses digitaler Bildung schon im Kindesalter ist es unumstritten, digitale Bildung in weiterführenden Schulen, Hochschulen und in Fortbildungsmaßnahmen einzubringen. Allerdings hapert es hierzulande oft an definitorischen Grundlagen. Vor allem das Spannungsfeld zwischen medienpädagogischen und informatischen Inhalten ist ein Problem. Dies und Weiteres versucht die Zeitschrift " Medien Pädagogik" aufzuklären, indem man versucht, ein gemeinsames Verständnis von digitaler Bildung zu schaffen.

Auf dieser Seite werden viele Begriffe sowie das Konzept genauer erklärt: https://www.medienpaed.com/about

Wie genau es auszusehen hat, wenn man selbst etwas hochladen möchte, sehen sie hier: https://www.medienpaed.com/about/submissions

Mittwoch, 22. Mai 2019

Programmieren mit Scratch

Dass Mathe, Deutsch und Englisch wichtige Fächer in der Schule sind, ist klar. Dass wir es in unserem Alltag gebrauchen ebenfalls. Doch wie sieht es mit der Zukunftstechnologie "Programmieren" aus? Sollte das Programmieren in der Schule unterrichtet werden? Und wenn es unterrichtet wird, wie könnte es angewandt werden? Die bausteinbasierte Programmiersprache Scratch ermöglicht Kindern und Jugendlichen das "Spielerische Lernen" der Grundlagen des Programmierens.

Wie lässt sich Scratch im Unterricht einsetzen? Was und wie können Schülerinnen und Schüler damit lernen? Scratch ist für alle Fächer und Klassenstufen ab der dritten Klasse geeignet. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten drehen sich dabei um das aktive, kreative Lernen: Beispielsweise im Informatikunterricht können Kinder und Jugendliche die Grundlagen der Informatik und des Programmierens erlernen. Dabei entwickeln sie ein Grundverständnis dafür, wie ein Code funktioniert und wie Computerprogramme entstehen und arbeiten.

Link zum Weiterlesen: https://www.bildung.digital/artikel/kreatives-programmieren-nach-dem-baukastenprinzip

Mtwoll, Scratch example bee maya german, CC BY-SA 2.0

Mittwoch, 15. Mai 2019

Soziale Medien - eine Gefahr für die Demokratie?

Das Bildungsministerium für Bildung und Forschung veröffentlichte am 11.05.2019 einen Artikel, in dem der Medienforscher Jan-Hinrik Schmidt zu Themen wie Meinungsvielfalt im Netz interviewt worden ist. Zu den Aufgaben eines Lehrers gehört auch, den Schülern beizubringen, wie man Medien nutzt und wie man Informationen aus diesen zieht.

Im folgenden Artikel werden Risiken der einseitigen Berichterstattung thematisiert, welche oftmals aus der "falschen" Nutzung bestimmter Medien hervorgehen. Zudem wird davor gewarnt, dass vor allem Populisten diese Plattformen nutzen, um mit Gleichgesinnten zu kommunizieren und ihre Ansichten zu teilen und zu verbreiten. Zuletzt werden auch Tipps genannt, wie man aus der eigenen "Filterblase" heraustreten und sich mit anderen Meinungen auseinandersetzen kann.

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Soziale Medien: Eine Gefahr für die Demokratie?, erschienen am 11.05.2019, https://www.bmbf.de/de/soziale-medien-eine-gefahr-fuer-die-demokratie-8606.html

Mittwoch, 13. Juni 2018

Medienbildung im Kunstunterricht.

Im Kunstunterricht gelten ganz andere Regeln als im Mathe- oder Deutschunterricht. Kunst fördert eine kritische Denkweise. Sie ist das einzige Fach, das sich mit dem Bild als Bild auseinandersetzt.

Das Bild in Kunst und Gesellschaft. Bilder erfüllen eine der wichtigsten symbolischen Funktionen. Sie fungieren wie Zeichen und Buchstaben; stellen Werte, Normen, Sichtweisen dar; geben Impulse der kommunikativen Auseinandersetzung mit sich selbst, der Umwelt, den Anderen. Bilder können auch manipulieren und manipuliert werden, vor allem in der Zeit der Digitalisierung. Bilder (Gemälde, Grafiken, Fotografie) dienen der Abbildung von Realität, unterstützen Erinnerung (Urlaubsfoto), dienen der Vermarktung (Werbung), der Orientierung (Piktogramme) und auch der Bildung.

Das bewegte Bild ist das Leitmedium des 21. Jahrhunderts. Die technischen Medien verändern unsere Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten. Trotz allem sollen sie um Anerkennung als Kunstform kämpfen und werden im Kunstunterricht vernachlässigt. Konflikt zwischen Kunst und Medien ist desto absurder, je mehr sich zeitgenössische Kunst auf mediale und technische Ereignisse bezieht. Die Bilder tauchen heute nicht nur im Museum auf, sondern machen ein Teil des Internet aus.

Bildung mit und über Medien. Kunstunterricht ist eine ideale Voraussetzung für die Integration mediendidaktischer und medienerzieherischer Ansätze. Medien können sowohl Mittel als auch Inhalt des Unterrichts werden. Und die Aufgabe des Kunstunterrichts ist auch, neue digitale Techniken zu rezipieren und zu produzieren. Die inhaltliche und methodische Ausrichtung ändert sich durch die Kombination unterschiedlicher Medien, Techniken, Geräte, die sich mit einem Thema befassen.

Zum Beispiel Kurzfilmprojekte sind hervorragend, um aktiv die ästhetische, analytische und mediale Kompetenzen zu fördern, sich im Team zu organisieren, Lösungen zu finden und sinnvoll die Techniken einzusetzen.

Quelle: https://lmz-bw.de/medienbildung-kunstunterricht.html