Apps und Programme vereinfachen uns immer mehr das Leben. Nun soll uns ein In-Ear-Hörer, welcher mit einer App auf dem Smartphone verbunden ist, ermöglichen, fremde Sprachen in Echtzeit zu übersetzen.
Dieses Gerät, genannt "The Pilot", wurde von dem Start-up-Unternehmen Waverly Labs entwickelt und startete Ende Mai mit einer ersten Crowdfunding-Version durch. Als limitierte Auflage erhielt man die Ohrstöpsel inklusive App für 129$, regulär sollen sie jedoch bald zwischen 250$ und 300$ kosten.
Das Gerät soll Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch in Echtzeit übersetzen können. Doch die Vision des Firmengründers Andrew Ochea geht viel weiter. Mehr Sprachen und die Möglichkeit, mit nur einem Knopf im Ohr (zur Zeit ist es nur möglich, den jeweils anderen, welcher auch einen Knopf im Ohr besitzt, zu übersetzen) alle Sprachen in einem Raum zu übersetzen.
Doch wie funktioniert dieser kleine Dolmetscher für das Ohr? Das Unternehmen hält zur Zeit noch streng geheim, wie genau dies technisch funktionieren soll. Doch klar ist: Die App mit dem Smartphone bilden das Daten- und Rechenzentrum des Übersetzungsprogramms.
Es ist nun abzuwarten, ob der kleine smarte Übersetzer wirklich das Zeug dazu hat, einen Dolmetscher "abzulösen". Fraglich ist auch, ob er es schafft, Akzente und Dialekte zu übersetzen.
Crowdfunding war immer wieder Thema hier im Blog. Paolo Crosetto von der Universität Grenoble und Tobias Regner vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena haben anhand von über 2.000 Crowdfunding-Projekten untersucht, welche Faktoren für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sind. Die Studie "Crowdfunding: Determinants of success and funding dynamics" ist als Jena Economic Research Paper erschienen und abrufbar auf der Website der Universität Jena...
Zu Deutsch bedeutet crowdfunding soviel wie Schwarmfinanzierung. Die Grundidee ist, ein Projekt durch die Finanzierung vieler Menschen (crowd = Masse) zu ermöglichen. Internetplattformen dienen als Informationszentrum, dort werden Projekte vorgestellt, die man je nach Interesse mit seinem eigenen freiwilligen Beitrag mitfinanzieren kann.
In Deutschland ist die Plattform startnext Marktführer im Bereich Crowdfunding, zusätzlich gibt es die Plattform Ecocrowd, die sich auf nachhaltige Projekte spezialisiert hat. Ob Landwirtschaft, Immobilienfinanzierung, Kinofilme etc., inzwischen gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich durchgeführte Vorhaben.
Die meisten Plattformen verfolgen das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Das heißt, wenn das angestrebte Startkapital nicht erreicht wird, erhalten die Spender ihre Einlage zurück, da das Projekt nicht umgesetzt wird. Daraus folgt, dass das Startkapital nicht zu hoch angesetzt werden sollte, da sonst eine Realisierung des Projekts erschwert wird.
Wichtig ist schon vor dem Start einer Geschäftsidee, medial präsent zu sein. Über Blogs, soziale Netzwerke etc. lassen sich Geldgeber hinzugewinnen und zusätzlich Aufmerksamkeit generieren. Des weiteren können Spender mögliche Verbesserungsvorschläge und Feedback an die Projektgestalter weiterleiten. Im Gegenzug können die Projektbetreiber den Förderern Gegenleistungen je nach Projektidee zukommen lassen (z.B. Besichtigungen, Produkt der Geschäftsidee, öffentliche Danksagung, Rabatt etc.).
Fälschlicherweise wird der Begriff Crowdinvesting dem Crowdfunding oftmals gleichgesetzt. Jedoch hat das Crowdinvesting zum Ziel, durch einen finanziellen Einsatz eine möglichst hohe Rendite aus dem späteren Gewinn des Unternehmens zu erwirtschaften, sodass für einen Beitrag ausschließlich finanzielle Gründe aufzuzählen sind.
Beim Crowdfunding ist zu beachten, dass - falls ein Unternehmen nach erfolgreichem Start bankrott geht - die Einlagen der Investoren nicht zurückerstattet werden. Außerdem erhalten die Investoren mit ihrer Einlage kein Anteil am Unternehmen und haben somit kein Stimmrecht. Betrüger haben unlängst diese Einnahmequelle erkannt und täuschen Projekte gezielt vor. Eine Investition ist somit immer mit einem gewissen Risiko verbunden.
Die Wachstumsraten sprechen jedoch für Crowdfunding und Crowdinvesting, da beide Finanzierungsmöglichkeiten in den letzten Jahren stark zugenommen haben.
Nun möchte ich noch auf ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt hinweisen. Der Youtube-Kanal Stör/Element hat die Idee, politische Themen im Internet durch Videos darzustellen und kontrovers zu behandeln, erfolgreich umgesetzt.
Hier gibt es einige hilfreiche Tipps, die man vor Beginn eines Projektes kennen sollte. Zum Schluss noch ein Video, das alles Wichtige zusammenfasst sowie der Verweis auf bisherige Einträge zur Thematik.
Durch den spektakulären Erfolg der Krautreporter
ist Crowdfunding momentan in aller Munde. Die Bundeszentale für
politische Bildung hat (im Rahmen des Akquisos-Newsletters 2/2014) ein Dossier zum Thema mit weiterführenden Literatur- und Linkempfehlungen
erstellt ...
Crowdfunding ist eine neue Möglichkeit, um Projekte oder Vorhaben, die man nicht selbst finanzieren möchte oder kann, durch Geldgeber, die das nötige Kapital zu Verfügung stellen, durchführen zu können. Crowdfunding kann man mit "Schwarmfinanzierung" übersetzen. Es setzt sich aus den englischen Wörtern "crowd" - Menge und "funding" - Finanzierung zusammen. Hat zum Beispiel ein Musiker eine neue Idee für ein Lied und kann sich das Studio für die Aufnahme nicht leisten, dann sucht er sich Menschen, welche seine Produktion für das neue Lied unterstützen möchten. Jedes Mitglied der Masse (crowdfunder) steuert nun einen Betrag seiner Wahl bei, um das Projekt zu verwirklichen. Die Kommunikation verläuft über eine Internetplattform. Meistens gibt es auch eine Gegenleistung. Als Gegenleistung kann die Band z.B die Geldgeber dazu berechtigen, den Song vor der eigentlichen Veröffentlichung anhören zu können.