Donnerstag, 10. Dezember 2015

Mathe-Songs

Mathe hat den Ruf als trockenes Fach, das fast keinen Spaß macht. Das muss aber nicht so sein: Der Mathestudent "DorFuchs" vertont Formeln und die dazugehörigen Beweise in seinen Mathe-Songs. So können Matheformeln sogar zum Ohrwurm werden ...

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Mathe mal anders - The Simple Club

Jeder kennt das: lange Diskussionen in der Schule. In jedem Fach - nahezu zumindest. Manche Fächer stechen hier besonders heraus, gerade da Diskussionen zum Lehrplan gehören.

So auch: Mathematik!

Den Meisten mag ein Schauer über den Rücken laufen, wenn sie nur an Ableitungen oder Kurvendiskussion denken, und die einzige Funktion davon ist f(x)= Panik * Prüfungsangst.

Die Jungs von "The Simple Club", selbst Studenten, versuchen das zu ändern! Drei Mal die Woche posten sie neue Videos in den Kategorien:

- Grundlagen
- Abitur
- Studium

Durch ihre humorvolle und unkonventionelle Art schaffen sie es, mathematische Konzepte - in schön animierten und lustig kommentierten Videos - zu erklären. Kostenlos und für jeden zugänglich auf Youtube.

Die Nachhilfelehrer 2.0 produzieren Videos über Mathematik hinaus: ebenso basteln sie Erklärvideos für Bio, Chemie, Physik und Wirtschaft.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Digitale Bildung - Humboldt gegen Orwell

"Die digitale Bildungsrevolution stellt auf den Kopf, wie wir lehren und lernen: weg von exklusiven Angeboten für wenige in der westlichen Welt, hin zu globalen Massenprodukten."
In diesem Artikel werden einige interessante Beispiele aus den USA genannt, wie Digitalisierung in der Bildung bereits genutzt wird, um einen Zugang für alle zu schaffen sowie personalisiertes Lernen zu ermöglichen. Kann Deutschland da überhaupt noch mithalten? - http://www.zeit.de/2015/39/digitalisierung-bildung-internet-computer-lehrplan

Samstag, 5. Dezember 2015

Innovatives Lernen mit bettermarks

Bei „bettermarks“ handelt es sich um ein Programm, das Schüler dabei unterstützen soll, Mathematik zu lernen. Es ermöglicht dem Schüler, seine Fähigkeiten zu verbessern, und dem Lehrer, einen Überblick über die Stärken und Schwächen der Schüler zu erhalten.

Das Programm funktioniert zunächst wie ein Arbeitsblatt am Computer. Die gelösten Aufgaben werden überprüft und auf Fehler untersucht. Anschließend gibt „bettermarks“ eine direkte Rückmeldung mit konstruktiven Hilfestellungen und detaillierten Lösungswegen. Zusätzlich bietet es für die Schüler eine bessere Übersicht darüber, was sie bereits erledigt haben und was noch zu tun ist.

Außerdem gibt das Programm Rückmeldung an den Lehrer, wie viele Schüler welche Aufgaben fehlerhaft gelöst haben, so dass dieser eingreifen und eine Wiederholung anbieten oder mit dem Stoff fortfahren kann. Hier finden Sie die Webseite mit erklärendem Film.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Nachhaltige Entwicklung im Selbststudium vertiefen: Die "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit"

Die "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit" wurde von der Universität Bremen ins Leben gerufen, um ein deutschlandweites Lehrangebot für nachhaltige Entwicklung anzubieten. "Menschliche Ernährung und ökologische Folgen" ist nur eine von derzeit 14 videobasierten Lehrveranstaltungen, die kostenfrei belegt und im eigenen Tempo über eine Lernplattform bearbeitet werden können.

Das Besondere an dem Angebot: Studierende können sich die Veranstaltung mit 3 Creditpoints an ihrer Heimathochschule anrechnen lassen, vorausgesetzt diese beteiligt sich an dem Programm der Virtuellen Akademie.

Aber auch ohne Anrechnung der Creditpoints zieht das Thema "Nachhaltigkeit" viele Studierende an, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen und einfach mal eigenständig hineinschnuppern möchten. Alle Lehrangebote und weitere Informationen finden sich auf dieser Seite: www.va-bne.de

Unterricht mit Tablets

Ein Bericht über eine 9. Klasse des Reutlinger Friedrich-List-Gymnasiums, die im Unterricht mit Tablets arbeitet. Der durchführende Lehrer des Projekts, Rainer Lupschina, zeigt sich erfreut. Doch diese Euphorie wird nicht von allen geteilt...
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Reutlinger-Gymnasium-unterrichtet-Schulklasse-mit-Tablets;art4319,2842867

Suchmaschine für Kinder: "Blinde Kuh"

"Blinde Kuh" - so nennt sich diese Suchmaschine, die speziell für Kinder gedacht und gemacht ist. Die Seite ist bereits seit 1997 online und wird unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Inhalte sind kindgerecht aufbereitet und frei von Werbung: http://blinde-kuh.de/index.html

The English Minnits - Digitale Rollenspiele

Aus: http://magazin.digitale.schule/p-dagogik/digitale-rollenspiele-auf-tablets

The English Minnits ist ein Lernspiel aus der Gruppe des sog. Role-Playing Game-Based Learning. Mit dem in diesem Artikel vorgestellten Spiel, das innerhalb oder außerhalb des Unterrichts auf PCs oder Tablets gespielt werden kann, können Schülerinnen und Schüler Englisch lernen, indem sie sich mit einem Avatar in einer virtuellen Welt bewegen, mit anderen Charakteren ins Gespräch kommen und Aufgaben lösen, um Punkte zu sammeln.

Im Artikel wird das hohe pädagogische Potenzial solcher digitaler Rollenspiele, die sich als Ergänzung zum Schulbuch eignen, betont. Die virtuelle Welt wird als Verpackung der realen Lerninhalte gesehen. Die Schülerinnen und Schüler handeln real in der virtuellen Welt, identifizieren sich mit dem Avatar und sind motiviert, durch Interaktionen und Aufgabenlösen Punkte zu erhalten.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Recherchetool für Hausarbeiten

Auf dieser Webseite vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung findet ihr ein prima Recherchetool, wenn ihr Hausarbeiten schreibt, die etwas mit Pädagogik zu tun haben. Ein Klick lohnt sich in jedem Fall: www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_form.html

Quizlet - unterwegs lernen

Quizlet ist eine Internetplattform und App zum Erstellen von Lernkarteien, die auf verschiedene Art und Weise genutzt werden können. So kann der Lehrer beispielsweise eine Kartei mit den aktuellen Vokabeln erstellen, die er dann mit der Klasse teilt. Die Schülerinnen und Schüler können auf diese Kartei entweder online oder per App zugreifen. Da das Smartphone mittlerweile zur Grundaustattung gehört, gibt es den Lernenden die Möglichkeit, in jeder Situation und auf eine spaßige Weise ihren Wortschatz zu erweitern und sich auf den nächsten Vokabeltest vorzubereiten: https://quizlet.com/

Wie viel digitale Bildung brauchen Kinder?

Ein interessanter Beitrag der ARD zum Thema digitale Bildung. Hauptfrage des Beitrags ist: Was bringt uns die Digitalisierung? Verschiedene Standpunkte werden beleuchtet. Die Meinung des Bildungsexperten Jörg Dräger, Befürworter der zunehmenden Digitalisierung, steht der des Hirnforschers und Gegners der digitalen Bildung, Manfred Spitzer, gegenüber.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Online-Schulen - Unterricht der Zukunft?

In dem kurzen Video werden Online-Schulen in den USA vorgestellt. Ein Beispiel hierfür ist der 17-jährige Schüler der "Stanford Online Schule" Nikil. Der Junge ist hochbegabt und lobt das neue Schulsystem. Bereits 275.000 Schüler besuchen Online-Schulen in den USA - Tendenz steigend! Interessant ist auch, dass selbst die Kinder von Bill Gates eine Online-Schule besuchen - https://www.youtube.com/watch?v=3gnSMtErGMI

Montag, 30. November 2015

Gesellschaftliche Themen einfach erklärt

„Explainity einfach erklärt“ ist ein Kanal auf YouTube, auf dem Erklärvideos zu verschiedenen Themen in verschiedenen Bereichen (Gesellschaft, Wirtschaft und Politik) veröffentlicht werden: https://www.youtube.com/user/explainity

In dem Bereich Gesellschaft werden zum Beispiel politische Themen, Institutionen und Arbeitsweisen einfach erklärt. Durch die Legetricktechnik werden komplizierte Vorgänge in der Politik und die Arbeitsweisen verschiedener Institutionen visuell dargestellt. Dadurch wird es einfacher, die Zusammenhänge und  Funktionsweise zu verstehen.

Die Videos eignen sich unter anderem als Zusammenfassungen am Ende einer Unterrichtseinheit oder zum Auffrischen von bereits gelerntem Wissen.

Sicheres Surfen im Internet für Kinder

Auf der folgenden Seite wird kindgerecht erklärt, wie man sich im Internet richtig verhält. Sie zeigt Gefahren auf und gibt Tipps zum richtigen Umgang. So lernen Kinder schon im frühen Alter, Gefahren zu vermeiden: https://www.hanisauland.de/flash/flash/spiel-internettipps.html

Samstag, 28. November 2015

Wie SchülerInnen das Fach Wirtschaft für sich entdecken können

BeBoss: Das Onlinespiel im Fach Wirtschaft
Empfohlen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, verspricht das Wirtschaftsspiel BeBoss den Unternehmergeist der SchülerInnen zu wecken.  Als Chef einer Werbeagentur stehen die SchülerInnen vor ungeahnten Herausforderungen: Aufträge annehmen, MitarbeiterInnen einstellen oder in Büroausstattung investieren?


Gemeinsam entdecken die SchülerInnen so die Schwierigkeiten des Chef-Seins und lernen im Spielverlauf, wie einzelne Entscheidungen zu Gewinn oder Verlust der Werbeagentur beitragen. Wie sich z.B. Mitarbeiterzufriedenheit auf die Leistung auswirkt, ist dabei nur ein mögliches Lernfeld. Inwieweit das Spiel einzelne Fachkompetenzen im Fach Wirtschaft fördert, ist allerdings noch nicht empirisch belegt. In jedem Fall aber ein empfehlenswerter Einstieg in das Fach Wirtschaft.

Mittwoch, 25. November 2015

Zurück in die Zukunft

Benötigt euer eingestaubter Geschichtsunterricht mal etwas neuen Glanz? Oder habt ihr einfach nur Lust und Motivation, mit sozialen Netzwerken wie Twitter in der Schule zu arbeiten? Dann könnte dieser Twitter-Account was für euch sein...
Bei Realtime World War 2 wird die Uhr um genau 72 Jahre zurückgedreht. In Form von Tweets werden dann die Geschehnisse von damals in Echtzeit aufgearbeitet. Die Tweets sind auf Englisch - hier bietet sich also auch die Chance für bilingualen Geschichtsunterricht. Wer es etwas einfacher möchte, findet hier auch die Tweets übersetzt ins Deutsche.

Freitag, 20. November 2015

TED Talks von Ken Robinson

In der vergangenen Sitzung zur Schlüsselqualifikation Präsentieren sind wir auf TED Talks im allgemeinen und Sir Ken Robinson im besonderen zu sprechen gekommen. So here you are...



Dienstag, 3. November 2015

Wikipedia 2015 – von alten Problemen und neuen Herausforderungen

[Hinweis zur Lesart: Aus Solidarität und aus Gründen der Leserlichkeit wird im nachfolgenden Text nur die weibliche Bezeichnung verwendet. Selbstverständlich sollen sich auch Männer angesprochen fühlen.] 

Man kennt es, man hat es schon genutzt, man schätzt es – Wikipedia. Seitdem die Online-Enzyklopädie Wikipedia existiert, hat sie das Nutzungsverhalten zahlreicher Internetuserinnen beeinflusst. Ob zur Informationsgewinnung oder hobbymäßig als Autorin, die Vielfalt der Wikipedia bietet etwas für jede Nutzerin.

Aktuell belegt die Wikipedia sowohl im globalen als auch im deutschen Vergleich Platz 7 bei den am häufigsten besuchten Internetseiten, u.a. hinter den großen, profitorientierten Konzernen Google, Facebook und Amazon.

Wie andere Medien muss auch Wikipedia mit der Zeit gehen, sich weiterentwickeln und ihr Angebot erweitern, um ihre Attraktivität für die Nutzerinnen aufrechterhalten zu können. Die Entwicklung der Wikipedia hat im Verlauf der vergangenen Jahre neue Fragen aufgeworfen, die es zu klären gilt.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Sexting - ein gefährlicher Trend unter Jugendlichen?

Ein 15-jähriges Mädchen macht ein Nacktfoto von sich, das es seinem festen Freund als „Liebesbeweis“ per WhatsApp schickt. Als die junge Beziehung in die Brüche geht, leitet dieser das Bild an Freunde und Bekannte weiter – über verschiedene soziale Medien verbreitet es sich rasend schnell, bald hat es der gesamte Freundeskreis, die Klasse, die Schule und gefühlt die ganze Welt. Das soziale Umfeld straft das Mädchen mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Stigmatisierung, online wie offline. Schwere psychosoziale Probleme belasten das Mädchen noch auf lange Zeit, denn das Internet vergisst nichts – das Bild kursiert weiter.

Solche Schreckensszenarien finden sich in der Medienberichterstattung zuhauf. Nicht selten enden die Geschichten sogar mit Suizidversuchen. Das Phänomen, das im Smartphone-Zeitalter unter Jugendlichen Überhand zu nehmen droht und bei Eltern wie Pädagogen die Alarmsirenen schrillen lässt, wird allgemein mit dem Begriff „Sexting“ beschrieben.

Auffällig ist dabei, dass sich die öffentliche Wahrnehmung in diesem Zusammenhang fast ausschließlich auf Sexting unter Jugendlichen beschränkt und die Praxis unter Erwachsenen oft außer Acht lässt. Ebenso werden eher einseitig die Gefahren betont, die Leichtfertigkeit naiver Jugendlicher angeprangert und die skizzierten Szenarien in eine eindeutige Geschlechterrolle verfrachtet: Mädchen schickt Jungen freizügige Bilder – diese geraten in Umlauf und zerstören das Leben des jungen Mädchens. Abschreckungskampagnen, die eine strikte „Sexting-Abstinenz“ für Jugendliche fordern, scheinen der einzig mögliche Lösungsansatz.

Der vorliegende Beitrag möchte jedoch diese einseitige Betrachtung des Phänomens „Sexting“ aufbrechen. Gefahren können dabei selbstverständlich nicht vernachlässigt werden, sollen aber ebenso kritisch reflektiert werden wie Möglichkeiten eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Entwicklung einer eigenen sexuellen Identität im Jugendalter inmitten der Wirren des Heranwachsens im digitalen Zeitalter.

Dazu ist es nötig, die Praxis des Sexting aus sozialpsychologischer Perspektive zu beleuchten und genauer abzugrenzen. Des Weiteren muss nach den Gründen für und den Funktionen von Sexting gefragt werden. Über die Verbreitung dieses Trends und bereits vorhandene medienpädagogische Ansätze sollen schließlich Möglichkeiten differenzierter Ansätze, die für uns als angehende bzw. praktizierende Pädagogen fruchtbar sein können, diskutiert werden.

Sonntag, 11. Oktober 2015

20 Jahre Amazon: Der Kunde ist König - wer zahlt den Preis dafür?

Diese Seminararbeit soll eine andere Art der Gefahren des Web 2.0 in unserer Gesellschaft widerspiegeln. Es soll hierbei nicht darum gehen, in welche Gefahren wir uns begeben, wenn wir Amazon aufrufen, dort bestellen und unsere Kreditkartennummer hinterlassen, sondern welche Auswirkungen die vielen Kunden und Bestellungen bei dem Unternehmen haben.

Welche Risiken ergeben sich durch die Kundenstandards, die sich Amazon und Jeff Bezos selbst gesetzt haben? Wie haben diese Kundenstandards die Firmengeschichte geprägt? Es soll daher darum gehen, wie es das Unternehmen geschafft hat, der Nachfrage auf Amazon.com gerecht zu werden.

Freitag, 25. September 2015

Jane Hart: Top 100 Tools for Learning

And the winner is ... zum siebten Mal in Folge Twitter. Wer es sonst 2015 noch auf die Liste geschafft hat, lohnt den Blick:


Dienstag, 22. September 2015

Lernen 2.0 - Explainity

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Was vor 15 Jahren noch als eine „Spielerei für Computerfreaks“ (Zitat 1) bezeichnet wurde, greift nun Tag für Tag tiefer in unser Leben und den Alltag ein. Immer mobil, immer erreichbar, alles dabei und auf Knopfdruck verfügbar.

So finden auch Web und Digitalisierung, welche gleichzeitig neue Formen von Lernen hervorbringen, langsam aber sicher ihren Weg in den Bildungsbereich und in die Klassenzimmer. Was große Unternehmen schon lange nutzen, zum Beispiel für Schulungen, soll das Lernen revolutionieren. Wo heute noch mit Tafeln und Tageslichtprojektor gearbeitet wird, könnten morgen schon Whiteboard und Tablet ihre Premiere feiern.

In diesem Blogeintrag möchten wir erklären, was Lernen 2.0 bedeutet, welche Möglichkeiten es gibt, und eine Bestandaufnahme sowie Einordnung der schon vorhandenen Blogeinträge zu diesem Thema vornehmen. Im zweiten Teil möchten wir dann Explainity vorstellen, ein Unternehmen, das mehr als nur Videos macht.

Donnerstag, 17. September 2015

Videoüberwachung - Ein Diskurs zwischen Freiheit und Sicherheit

Ich stehe an der S-Bahn Station und die Kamera läuft im Hintergrund. Ich stehe im Supermarkt und die Kamera läuft im Hintergrund. Ich gehe zur Bank und die Kamera läuft im Hintergrund. Ich esse Fastfood und die Kamera läuft im Hintergrund. Ich fahre auf der Autobahn und die Kamera ist über mir. Ich gehe auf die Toilette und ... 

Das Gefühl der ständigen Überwachung durch Kameras in Städten ist längst kein Einzelfall mehr. Zunehmend werden Videokameras zur Überwachung oder zur Verbesserung der Sicherheit (an öffentlichen Plätzen) aufgestellt. Jedoch stellt sich die Frage: Führt eine flächendeckende Überwachung durch Kameras zu höherer Sicherheit der Bürger? 

Andersherum: Inwieweit wird die Freiheit der einzelnen Bürgerin eingeschränkt, wenn man immer und überall im Auge einer Kamera agiert? Welche Chancen und welche Gefahren gehen von einer flächendeckenden Videoüberwachung aus? 

Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden. Zunächst werden die Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Gefahren von Überwachungskameras betrachtet, um einen Überblick zu bekommen.

Neue Unterrichtsmaterialien zu Smartphones

Gestern hat mich folgende Pressemitteilung erreicht, die ich gerne weiterverbreite:

Nicht nur für Jugendliche, auch für Kinder sind Handys und Smartphones inzwischen eine Selbstverständlichkeit: Schon zwei Drittel der 10- bis 11-Jährigen besitzen ein eigenes Mobiltelefon und bei den 16- und 17-Jährigen steigt der Anteil auf 93 Prozent (Quellen: KIM-Studie 2014; JIM-Studie 2014).

Wie man diese Altersgruppe für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy sensibilisieren sowie Eltern und Lehrer einbeziehen kann, zeigen die neuen Unterrichtsmaterialien „Mobile Kommunikation – Handys kompetent nutzen“ des Informationszentrums Mobilfunk e.V. (IZMF - www.izmf.de). Sie sind für den fächerübergreifenden Einsatz in den Klassen 5 bis 10 geeignet und knüpfen an die Vorkenntnisse der Schüler im Umgang mit Mobilfunkgeräten an.

Alle Inhalte der Unterrichtsmaterialien wurden mit fachlicher Beratung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und der Universität Erfurt erstellt und vom Pädagogischen Beirat von capito begutachtet. Die Angebote geben Impulse für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und liefern Anregungen für den Austausch über Fragen von Datenschutz, Persönlichkeitsrechten und permanenter Erreichbarkeit.
„Die Unterrichtsmaterialien geben Jugendlichen viel Raum für die Entwicklung eigener Positionen, für kreatives Arbeiten und Spaß an der Auseinandersetzung mit digitalen Medien. Gleichzeitig beziehen sie Eltern als wichtige Begleiter mit ein“, erklärt Dr. Iren Schulz, Medienpädagogin und Dozentin an der Universität Erfurt.
Neben der Bereitstellung von Fachinformationen für Schüler, Lehrer und Eltern zu den Themen Handynutzung, Datenschutz und Cybermobbing liefern die Materialien Vorschläge, wie Smartphones reflektiert und produktiv im Unterricht eingesetzt werden können. Es wird erklärt, unter welchen Voraussetzungen Mobilgeräte wie Handys und Tablets den Unterricht positiv beeinflussen und neue Lernmöglichkeiten schaffen können. Dabei ist ein enger Austausch zwischen allen Beteiligten gefordert.
„Schulen sollten festlegen, wo Smartphones sinnvoll genutzt werden können und wo nicht. Und Kinder und Jugendliche sollten lernen, welcher Kommunikationsstil in der digitalen Welt angemessen ist“, beschreibt Jürgen Lauffer, Geschäftsführer der GMK, ein wichtiges Ziel der Materialien.
„Mobile Kommunikation – Handys kompetent nutzen“ besteht aus einem 12-seitigen Lehrerheft und einem Online-Materialpool. Das Lehrerheft enthält kurze Einführungen in die einzelnen Themen und liefert praktische Unterrichtsanregungen, insbesondere für die Vermittlung von Fachwissen und Kompetenzen.

Ergänzt werden diese Inhalte durch zahlreiche Arbeits- und Infoblätter, Grafiken, Kurzfilme, ein umfangreiches Online-Lexikon sowie Linktipps. Unter www.schulprojekt-mobilfunk.de/unterrichtsmaterialien/online können das Lehrerheft sowie die Arbeitsblätter und Grafiken heruntergeladen werden. Das Lehrerheft kann dort auch in gedruckter Form kostenlos bestellt werden.

Die neuen Unterrichtsmaterialien wurden von capito – Agentur für Bildungskommunikation inhaltlich und grafisch erstellt und sind Teil der Reihe „Mobilfunk im Unterricht“, die im Rahmen des Schulprojektes Mobilfunk angeboten wird. Die weiteren Hefte der Reihe beschäftigen sich mit der Funktionsweise der Mobilfunktechnologie sowie mit der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Mobiltelefonen. Alle Materialien können unter www.schulprojekt-mobilfunk.de heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

Sonntag, 23. August 2015

Nachtrag zum Beitrag "Bildung 2.0"

In meinem Beitrag "Bildung 2.0 - Digitale Bildung in der Grundschule fordert neues Denken" habe ich mich damit beschäftigt, was Deutschland und insbesondere die Bildungseinrichtungen ändern müssen, um digitale Bildung in die Klassen und damit an die Schülerinnen und Schüler zu bringen.

Dabei nahm ich die Vielfalt an Herausforderungen für die Eingliederung digitaler Bildung in den Schulalltag wahr, die bei materiellen Dingen anfingen und bei menschlichen Kompetenzen nicht aufhörten.

Während der Recherche für den Beitrag stieß ich auf den Artikel „Bildungssystem muss fit für Digitalisierung werden!“ der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-ist-schlusslicht-bei-medien-unterricht-bildungssystem-muss-fit-fuer-digitalisierung-werden/11689414.html.

Einige Fragen beschäftigten mich während der Arbeit an meinem Artikel immer wieder und ließen mir auch danach keine Ruhe. Mit diesen Fragen habe ich mich letztendlich an Saskia Esken gewandt, von der ich eine interessante Nachricht bekam. Welche Fragen ich zu diesem Thema gestellt habe und welche Antworten und Erkenntnisse mir die Bundestagsabgeordnete dazu lieferte, könnt Ihr gern unter folgendem Artikel nachlesen: http://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/buerger-fragen-politiker-antworten-heute-zu-meinem-berichterstatterthema-digitalebildung.

Als kleiner Ausblick für euch sei gesagt, dass sie mir zustimmt, wenn es um die fehlende Verankerung von digitaler Bildung in den Lehrerausbildungsstätten geht und dass die Angebote an Weiterbildungen für Lehrpersonen unzureichend sind. Dies führt laut Esken zu unserer nationalen Schlusslichtposition in Sachen digitaler Bildung.

Eine weitere Frage, die sich in meiner Ausarbeitung ergab, war die, welche Verbesserungen für eine bessere digitale Position notwendig sind. Die Bundesabgeordnete Esken führt hier viele Verbesserungsvorschläge an:
„Unser Bildungssystem muss sich deshalb aufmachen, die Lebensrealität insbesondere jüngerer Menschen ernst zu nehmen und fächerübergreifende Medienbildungskonzepte ebenso wie eine informatische Grundbildung für alle ermöglichen. Ein kompetenter und gestalterischer Umgang mit digitalen Medien, Informationen und Daten ebenso wie mit den technischen und rechtlichen Grundlagen der Digitalisierung muss verpflichtender Bestandteil der Bildungspläne aller Bundesländer werden.“ (Esken 2015)
Ebenfalls bestärkt sie mich mit ihrer Antwort in meiner Ansicht als Grundschullehrerin, dass es enorm wichtig ist, bereits in der Grundschule eine solide Basis in Sachen digitaler Bildung zu legen. Mit diesen Auszügen und Zusammenfassungen aus Saskia Eskens Artikel möchte ich enden, um euch selbst die Möglichkeit zum Lesen zu geben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und eine Menge nützlicher Informationen für euren weiteren medialen Lehr-/Lernweg! 

Sonntag, 16. August 2015

Bildung 2.0 - Digitale Bildung in der Grundschule fordert neues Denken

Nur bei wenigen Themen gehen die Meinungen der Teilnehmer eines Elternabends in der Grundschule so sehr auseinander wie bei der Einführung von Tablets in den Unterricht. Während die einen den Untergang des Abendlandes befürchten, weil ihre Kinder zu wenig in den Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben ausgebildet würden, sieht der andere Teil der Eltern die Einführung als Chance für ihre Kinder in einer immer digitaler werdenden Gesellschaft.

Denn digitale Bildung wird in unserer heutigen, technisch immer ausgereifteren Gesellschaft als eine wichtige Kompetenz betrachtet. Die Kenntnisse über die Bedienung eines Computers und dessen Programme wird in weiterführenden Schulen wie auch im späteren Beruf vorausgesetzt. Wem diese fehlen, wird später im Berufsleben Schwierigkeiten haben. Doch wann und wo sollen die Grundlagen für den Umgang mit digitalen Medien gelegt werden?

Dieses Problem beschreibt Birgit Eickelmann in ihrem Artikel 'Bildungsgerechtigkeit 4.0' [pdf]. Sie spricht an, dass wir „[a]uf dem rasanten Weg in die Wissens- und Informationsgesellschaft […] schon jetzt viele Menschen verloren [haben] – auch darunter viele Jugendliche“. Sie sagt auch, dass diese Menschen „es schwer haben, erfolgreich am privaten, beruflichen sowie gesellschaftlichen Leben des 21. Jahrhunderts teilzuhaben“ (Eickelmann 2015).

Deshalb sollte digitale Bildung frühzeitig anfangen, um so früh wie möglich Grundkompetenzen im Umgang mit Medien zu vermitteln. Um eine flächendeckende (Bildungs-)Gerechtigkeit herzustellen, muss bereits in der Grundschule mit der Ausbildung am Computer begonnen werden. Dieses Konzept fordert daher ein neues Denken an den Grundschulen und bei deren Lehrkräften.

Medien, hier vor allem der Computer, dürfen von den Schulen nicht als Belastung im Unterricht und technische Spielerei betrachtet werden, sondern als neue Chance, und somit müssen digitale Geräte Einzug in den Lehr- und Unterrichtsalltag finden. Dabei sind viele Lehrerinnen und Lehrer selbst nicht sicher im Umgang mit den neuen Geräten und trauen sich daher kaum, diese im Unterricht einzusetzen.

Um die Lehrerschaft auf den neusten Stand der Technik zu bringen, braucht es viel Zeit, persönliches Engagement und Mut zur Veränderung. Diese Einsicht in die Nützlichkeit der digitalen Bildung im Unterricht ist Grundvoraussetzung für den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler. Viele Schulen können es sich aber schlichtweg nicht leisten, ihre Schülerinnen und Schüler mit Tablets zu versorgen oder Internetanschluss bereitzustellen.

Welche Schritte dennoch bereits unternommen worden sind, wie es an Schulen derzeit im Hinblick auf digitale Bildung aussieht und was der neue Bildungsplan von den Lehrkräften zum Thema Medien fordert, wird im Weiteren näher betrachtet.

Donnerstag, 13. August 2015

Schule in der digitalen Gesellschaft

Foto: RogDel, cc-by-sa-2.0, Wikimedia Commons
Zugegeben, nun ist nicht nur unser Seminarschwerpunkt zum Themenbereich "digitale Bildung" vorbei, sondern auch das Semester, und Sie sind im Urlaub eifrig dabei, Seminararbeiten zu schreiben. Nehmen Sie sich trotzdem ein paar Minuten Zeit, versuchen Sie sich die unterschiedlichen Dinge in Erinnerung zu rufen, über die wir unter dem Stichwort "digitale Bildung" gesprochen haben und lesen Sie v.a. den folgenden Text von Jöran Muuß-Merholz, auf den hinzuweisen ich während des Semesters vergessen hatte: "Schule in der Digitalen Gesellschaft: Warum wir neu lernen müssen".

Donnerstag, 6. August 2015

Hate Speech - wie damit umgehen?

Die Amadeu Antonio Stiftung hat die Broschüre "Geh sterben! Umgang mit Hate Speech und Kommentaren im Internet" veröffentlicht. Die Beschreibung auf der Download-Webseite liest sich so:
"Die Debattenkultur im Internet ist aggressiv, verletzend und nicht selten hasserfüllt und bedrohlich. Da ist ein »Geh sterben« schneller getippt als es jemals gesprochen würde. Doch was tun? Wie kann Hate Speech begegnet und eine bessere Debattenkultur etabliert werden? Wer trägt welche Verantwortung? Und was ist eigentlich genau Hate Speech?"